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[Romane] » Joachim Lottmann: Der Geldkomplex |
Boheme goes PopIm Duktus des postmodernen Flaneurs erzählt Joachim Lottmanns Alter Ego Johannes Lohmer amüsant und geschwätzig erneut aus Szenen seines Lebens in Berlin-Mitte, der immer noch und wieder angesagten Hochburg aller (Möchtegern)Künstler. Von Frank Kaufmann
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[Kurzprosa] » Ingo Schulze: Was wollen wir? |
Osten im WestenIngo Schulze ist in den letzten Jahren zu einem Autor geworden, der sich einmischt. Dass in seinem Werk Schreiben, Lesen und aufmerksame Zeitgenossenschaft nicht nur nebeneinander stehen, sondern untrennbar sind, zeigt die nun erschienene Auswahl von Essays, Reden und Skizzen noch deutlicher als seine Romane und Erzählungen. Von Andreas Martin Widmann
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[Romane] » Philippe Claudel: Brodecks Bericht |
Großartige Parabel gegen das Vergessen Brodecks Bericht ist ein Buch, das gegen das Vergessen schreibt und dem es mühelos gelingt, beim Leser tiefe Erinnerungsspuren zu hinterlassen. Wie schon in seinem Erfolgsroman Die grauen Seelen siedelt Philippe Claudel das Geschehen in einer kleinen eingeschworenen Dorfgemeinschaft an. Von Karsten Herrmann.
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[Krimi] » Krimi-Samstag (21.11.09) |
Liebes „Samstag-ist-Krimitag“-Publikum, heute beschäftigt sich Ulrich Noller mit Jochen Schmidts Sekundärwerk Gangster, Opfer, Detektive. Wir folgen Carlo Schäfer in seine wahnsinnssprühende Krimi-Schmiede. Thomas Wörtche jubelt über eine Simenon-Devotionalie, Michael Wuliger hat Neues über unseren Lieblingsabzocker Bernie Madoff und True Blogs erinnert an den großen Britischen Autor James Graham Ballard, der am 15. November 79. Geburtstag gehabt hätte. Christiane Geldmacher hat Colin Cotterill gelesen, Joachin Feldmann bespricht C. J. Box, Kristen Reimers ist enttäuscht von Laura Lippmann und Sabina Schutter lobt Christine Lehmann.Unser Gedicht stammt aus der Romantik, die eine bemerkenswerte Obsession für Mord und Gewalt hatte. Ludwig Uhland auch … Es grüßen herzlich aus Berlin der Lagartijo und Ihr Thomas Wörtche
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[Krimi] » Jochen Schmidt: Gangster, Opfer, Detektive |
Schnee von Gestern
Gangster Opfer Detektive - Warum Jochen Schmidt mit seiner Typengeschichte der Kriminalliteratur scheitert Lange erwartet, zwischendurch aufgegeben, ist es jetzt doch erschienen: Jochen Schmidts bearbeitete Neuauflage von Gangster, Opfer, Detektive. Eine Typengeschichte des Kriminalromans. Eigentlich sollte das Werk bei metro unter der Herausgeberschaft von Thomas Wörtche erscheinen. Deswegen in eigener Sache: Im Vorwort zur jetzigen KBV-Ausgabe schreibt Schmidt: „Und als die (= die zweite Fassung für metro) endlich abgeschlossen war, sah sich Wörtche – mittlerweile dabei, seine Arbeit für den Zürcher Unions-Verlag (sic!) einzustellen – nicht mehr in der Lage, mir bei der Beseitigung der immer noch vorhandenen Macken so zu helfen, wie ich das von einem Lektor (sic!) erwartet hätte.“ Das stimmt nicht, denn wie der Absagebrief zeigt ( lesen Sie selbst), wurde der Vertrag aufgelöst, weil trotz heftigem Beratungsaufwand über Jahre hinweg dem metro-Herausgeber Thomas Wörtche die intellektuellen und faktischen Defizite des Projekts letztlich nicht behebbar erschienen. Diese Unredlichkeit soll aber einer sachlichen Einschätzung des Buches nicht im Wege stehen. Ulrich Noller hat sich das Werk genauer angeschaut.
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[Krimi] » Carlo Schäfers Krimischmiede |
 Folgen Sie auch heute wieder Carlo Schäfer in seine Krimischmiede, in der er auf dem Wahnsinn der Welt herumhämmert, auf dass die Funken sprühen. Das passiert mit schöner Regelmäßigkeit alle 14 Tage …
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[Krimi] » Georges Simenon: Sein Leben in Bildern |
Die schönste DevotionalieEin repräsentatives, gerne auch jahreszeitlich geschenktaugliches und gleichzeitig sinnvolles Bilderbuch zu Georges Simenon – Thomas Wörtche ist begeistert
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[Krimi] » Sheryl Weinstein: Madoff's Other Secret... |
Im Bett mit Bernie
So allmählich könnten wir schon eine kleine Bernie-Madoff-Ecke aufmachen (siehe hier und hier), was kein Wunder ist bei jemandem, der 65 Milliarden Dollars versenkt. Neues über Bernie von Michael Wuliger
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[Krimi] » True Blogs |
Heute: James Graham Ballard
Blogs und Internet-Auftritte von Autoren, Kritikern, Magazinen und anderen Publikationen gehören heute wie selbstverständlich zur publizistischen Landschaft. Wir stellen Ihnen regelmäßig gelungene Beispiele vor. Samstag – überraschenderweise – solche aus der bunten Welt der Crime Fiction.
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[Krimi] » Colin Cotterill: Dr. Siri sieht Gespenster |
Von Geistern und Schamanen
Die Krankenpflegerin Dtui, Assistentin des laotischen Pathologen Dr. Siri Paiboun, sitzt in einem dunklen, eiskalten Raum. Sie ist zerschunden, zerkratzt, zerbissen. Wie ein Sack Bohnen wurde sie von einer Bestie über unwegsamen Boden geschleift. Mehrere Frauen sind in letzter Zeit auf barbarische Weise in Vientiane umgekommen. Und Dtui soll die nächste sein, wenn der Vollmond hoch am Himmel steht. Dr. Siri fürchtet um ihr Leben. Von Christiane Geldmacher.
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[Krimi] » C. J. Box: Todeszone |
Beinahe ein Western
C. J. Box’ Roman Todeszone tanzt auf der Linie von Thriller und Western. So etwas hat spätestens seit Elmore Leonard gute Tradition. Joachim Feldmann ist überzeugt …
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[Krimi] » Laura Lippman: Was die Toten wissen |
Restlos glattgeschliffen
Das spurlose Verschwinden zweier Schwestern im Jahr 1975 nimmt Laura Lippman zum Anlass, eine eigene Geschichte zu erdenken. Die lässt sich zunächst gut an, mit viel Ruhe und Raum für die Figuren. Doch am Ende versinkt alles in überbordender Harmonie. Kirsten Reimers ist enttäuscht.
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[Krimi] » Christine Lehmann: Mit Teufelsg'walt |
Wasser auf die Mühlen?
Mit Teufelsg’walt, dem neuen Lisa-Nerz-Roman, geht SiK-Kolumnistin Christine Lehmann weiter ihre unbequemen, nicht stromlinienförmige Wege. Glücklicherweise. Sabina Schutter, selbst Soziologin und mit dem Thema von Lehmanns Roman befasst, weiß das Risiko richtig einzuschätzen …
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[Film] » This is Love |
„Abends ist wieder schön“
„Does it have to be a life full of dread?“, fragt die Sängerin PJ Harvey in ihrem Lied „This is Love“, und bei ihr wie bei Matthias Glasner, der einen Film gleichen Titels gedreht hat, ist die Frage wohl rhetorisch gemeint. Schatten ist vom Licht nicht nur untrennbar, die beiden bedingen sich immer auch gegenseitig. Daniel Bickermann
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[Comic] » Sascha Hommer: Vier Augen |
 Kein Superheld. Nirgends.Mit Vier Augen vollzieht der 30-jährige Sascha Hommer den rite de passage des modernen Comic-Künstlers und erzählt aus seinem Leben. Von Brigitte Helbling
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[Musik] » The Young Republic: Balletesque |
Musik gegen MelancholieFolk und Country bilden nur noch die Grundierung für einen Sound, der mal an Bob Dylan, mal an Jethro Tull oder The Drowning Men erinnert. Von Jörg von Bilavsky
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[Musik] » Digipak |
Major Toms DiktiergerätMusikalische Neuigkeiten auf einen Blick – diese Woche mit Jamie Cullum, Birdy Nam Nam, Raoul Sinier, Apse und Them Crooked Vultures. Von Sebastian Karnatz und Tina Manske
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[Politik&Gesellschaft] » Klaus Brill: Deutsche Eiche made in China |
Das Dorf - Wandel und die Bewahrung von IdentitätKlaus Brill erkundet die große Welt in der kleinen. Am Beispiel seines Heimatortes Alsweiler/Saar schildert der Auslandskorrespondent der „Süddeutschen Zeitung“ die Auswirkungen der Globalisierung in der kleinsten Einheit – dem Dorf. Von Monika Thees
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[Kinder/Jugend] » Kathrin Schärer: Johanna im Zug |
Werkstattbericht mit SchweinWer hat sich nicht schon einmal gefragt, wie es wohl am Arbeitstisch einer Illustratorin zugeht? Kathrin Schärer gibt Antwort und ein vorwitziges Schweinemädchen (das auf gar keinen Fall ein süßes rosa Glücksschwein sein will!) hilft ihr dabei. Von Magali Heißler
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[Film] » Vom 58. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg |
Der Pfarrer & die Mörderin oder Miss Kiki in Taipeh - Autorenfilme auf dem 58. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg
Nach der Berlinale ist das für Spiel- & Dokumentarfilme offene (58.) Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg das älteste in Deutschland. Es favorisiert den Autorenfilm: ein Ort der Entdeckungen für Cinéasten und für ein Publikum, das neugierig ist auf den kinematografischen Reichtum jenseits des Mainstreams…Von Wolfram Schütte
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[Themen] » Filmkulturpreis für Wolfram Schütte |
Herzlichen Glückwunsch
Der Kulturjournalist und TITEL-Kolumnist Wolfram Schütte ist mit dem Filmkulturpreis des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg ausgezeichnet worden. Mit diesem Preis werden Institutionen und Einzelpersonen ausgezeichnet, die sich über Jahre hinweg kontinuierlich um die Filmkultur in Deutschland verdient gemacht haben. „Es gibt nur ganz wenige Journalisten, deren Stimme so gehört und so geachtet wurde und wird wie diese - Er war und ist eine Institution der Kritik“ heißt es in der Begründung. TITEL gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung!
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[Kurzprosa] » Enzensberger/Johnson: "fuer Zwecke der brutalen Verständigung" |
Gäb es Sondermarken, tät ich sie euch draufIn ihrer Korrespondenz zeigen sich Hans Magnus Enzensberger und Uwe Johnson spielerisch und sprachbewusst. Der nun erschienene Briefwechsel dokumentiert die Freundschaft zweier Klassiker der Nachkriegsliteratur bevor sie zu solchen wurden. Von Andreas Martin Widmann
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[Romane] » Tex Rubinowitz: Ramses Müller |
Zu viel gewollt
Berlin ist voller Stars und solcher, die es werden wollen oder sich bereits für welche halten. Außerdem wird gesoffen, gekokst und gekotzt. So weit, so bekannt. Tex Rubinowitz möchte mit seinem „Ramses Müller“ dieser Berlin-Dekadenz ein hämisches Denkmal setzen, verstolpert sich aber. Von Tina Manske
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