Nette Abkühlung
Die Essays und Aufsätze umfassen möglichst viele Aspekte, viele Kulturformen, in denen Schnee zum tragenden Thema wird:
- Schnee in der Malerei („’Und ein verewigt Eis umringt das kühle Tal...’ Schneegipfel und Gletschermassen in der Kunst zwischen 1770 und 1860“ von Barbara Stark oder „Todesmetapher, Polychromie und Arabeske. Schnee um 1900“ von Beat Stutzer),
- Schnee im Kino („Sonne über dem Arlberg. Wie das Kino die Skier zum Laufen brachte“ von Christian Rapp),
- Schnee in der Fotografie („Magie des Schnees. Drei Fotografen aus der Region“ von Ute Pfanner),
- Schnee in der Literatur („Vom Mordinstrument zur existentiellen Chiffre. Schnee in der Vorarlberger Literatur von Felder bis Helfer“ von Ulrike Längle),
- Schnee in der Werbung („Das weiße Österreich. Wintertourismuswerbung und Schneeplakate bis 1938“ von Christian Maryska),
- Schnee als Event („Mondäner Schnee. High Society und weiße Pracht im Bild“ von Magdalena Häusle),
- Schnee als Wunschtraum („Die Sehnsucht des Städters nach dem Schnee“ von Michaela Reichel) und
- Schnee als Alptraum („Die dunkle Seite des Schnees“ von Stefan Graf).
Diese Übersicht zeigt: Es wird vieles angesprochen und die ausgewählten Kunstwerke (u.a. von Giovanni Giacometti, Olaf Gulbransson, Ernst Ludwig Kirchner, Claude Monet, Franz Sedlacek) bieten ansprechende Anblicke. Bemerkenswert ist insbesondere die dokumentierte Plakatkunst zur Werbung für Skisport-Wettbewerbe und ihre Regionen. Alles in allem stellt der Bildband eine nette Abkühlung dar für schwülwarme Tage.