StyleCityTravel: Amsterdam
12.05.2004
Ein Angebot von....bis...
Guide für anspruchsvolle Kosmopoliten
Darf es das Zimmer zu 480 Euro die Nacht sein, oder reicht eines, das 90 Euro kostet? Genau das ist das Schöne an diesem flexiblen, poppig- farbig aufgemachten Buch - hier heißt das wohltuende Rezept: alles geht von...bis... Das schafft nicht nur, was Essen, Trinken und Übernachten in der ewig attraktiven Weltstadt angeht, für den Einzelnen ein größeres Angebot, sondern gleichzeitig wird so natürlich auch ein breit gefächertes Publikum angesprochen.
Amsterdam begrüßt 4 Millionen Touristen jährlich, und die verteilen sich auf 755 Restaurants und 1500 Cafés und Bars, vielleicht sind sie ja auch auf vielen der 400 000 Fahrräder unterwegs, die durch die Stadt flitzen. „Wie Brillanten aus den heimischen Schleifereien funkelt auch Amsterdam in unendlich vielen Facetten“ heißt es zu Beginn, und das fast quadratische Buch strengt sich höchst erfolgreich an, es der Stadt gleich zu tun!
Guide für „anspruchsvolle Kosmopoliten“
„Straßenweise“ arbeitet sich der Amsterdam- Guide durch das „Nieuwe Centrum“, das „Oude Centrum“, die verschiedenen Grachtenviertel und das moderne Amsterdam mit Hafen, Industrie und neuen Wohnanlagen. So geimpft und gebrieft geht’s in die zweite Hälfte des Stadtführers für „anspruchsvolle Kosmopoliten.“ Und da kommen die praktischen Hinweise und nützlichen Tipps, die über das Wohl und Wehe eines Aufenthalts in der niederländischen Metropole nicht unerheblich mitentscheiden: wo trifft man sich am besten zu einem romantischen Rendezvous, wo zu einem Geschäftsessen? Mangels eigener, nationaler kulinarischer Highlights gibt es eine Fülle internationaler Angebote, für jeden Gaumen und Geldbeutel! Übrigens: in Amsterdam ist es durchaus „Usus, in einem Restaurant nur einen Drink zu bestellen, vielleicht mit einem Snack.“ Auch das Einkaufen kommt nicht zu kurz, sei es in Designerläden oder urigen Antiquariaten, Geld ausgeben in Amsterdam, das macht mehr Spaß als in vielen anderen Metropolen. „10 000 Geschäfte, 141 Galerien, 165 Antiquitätengeschäfte und 26 Märkte....“ Wie gesagt: von...bis...
Angebote von Szenekennern
Hinweise zu architektonischen Besonderheiten fehlen genauso wenig wie die Erwähnung der Coffeeshops oder der „Etablissements mit den signifikanten roten Lämpchen“. Aber das ist die unbedingt erwähnenswerte gute Seite an diesem Reisebegleiter: Amsterdam wird nicht reduziert und eingegrenzt auf diese beiden bei vielen Touristen einzig bekannten Schlagworte Rotlicht- Viertel und Drogenkonsum. Allerdings, bei aller flotten Aufmachung, den rund 400 Farbbildern, die appetitanregend und Reiselust erzeugend sind - leider fehlt ein Stichwort- Register und das kann so nützlich sein! Für die Vorbereitung der nächsten Amsterdam-Fahrt birgt das Buch eine Fülle an Hinweisen und Adressen, die nicht alltäglich und ausgefallen sind: „Rund 250 von Szenekennern ausgewählte Adressen führen zu den Hot Spots von heute, den Trendsettern von morgen und zu Häusern von zeitloser Eleganz“ Wie gesagt: von....bis...
Barbara Wegmann
StyleCityTravel: Amsterdam. Christian Verlag 2004. Reiseführer. 190 Seiten. Preis: 19,95 Euro. ISBN: 3884726056
|
Dichter und Diplomat
»Ich erzähle von Dingen, die mich sehr stark geprägt haben. Zum Beispiel, der Spanische Bürgerkrieg aufgrund der vielen Republikaner, die in Mexiko Zuflucht suchten und die ...
Garten Eden vor der Haustüre
Sie heißen Tigerella, Gelber Squash oder Rote von Paris. Sie gehören alten Sorten an, die oftmals in Vergessenheit geraten sind – doch ihre Farben-, Formen- und Geschmacksvielfalt ...
Maigrüße
Ich liebe den 1. Mai. Tag der Arbeit! Der Tag an dem wir den Vorkämpfern der Arbeiterbewegung gedenken. Der Tag, an dem wir demütig unsere Häupter neigen vor | weiterlesen
Augenblicke des »alten Europa«
Tony Judts literarischer Gang durch sein Chalet der Erinnerungen.
Von WOLFRAM SCHÜTTE
»Scheißwald, Scheißnatur, ey!«
Leicht grenzwertig diesmal, möchte man meinen. Setzt das gewöhnliche Schema von Mord, Aufklärung, Festnahme etwa Schimmel an? Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) geht dem Hinweis auf ...
Maler der Farben und Formen
Üppige Figuren und bunte Farben sind die Markenzeichen des kolumbianischen Malers Fernando Botero. Anlässlich seines 80. Geburtstags zeigt die Galerie Samuelis Baumgarte Bilder, ...
Toppreis für Ihr Zahngold
Mit Die Sorgen der Killer empfiehlt sich Guido Rohm einmal mehr als Avantegardist der deutschen Kriminalliteratur.
Von THOR KUNKEL
Verstaubt ohne Ende
Bullenklatschen ist ein irreführender Titel, aber er provoziert – das ließe sich genauso über den Film sagen. Provozierend das Personal: eine Anarcho-Fete. Jedenfalls ...
Kampf der Superlative
Wenn ausgerechnet Incal-Autor Alejandro Jodorowsky, der inzwischen auch »Heilung durch Kunst« betreibt, die Geschichte des mächtigsten Killers des Universums erzählt, ...
|