Spätesten seit dem jährlich zelebrierten, gigantischen SXSW-Festival weiß man auch in Europa, dass Texas sein Fähnchen auch im Feld der zeitgenössischen Popmusik munter am Wehen hat. Während beim SXSW eher Indierock im Mittelpunkt steht, beschäftigt sich VVV mit basszentrierter elektronischer Musik, die trotz leichter House-Anklänge doch eher an London als an Austin denken lässt. Ob man es 2-Step-Revival, Post-Dubstep oder Progressive Garage nennt, Across the sea ist sowohl für den Produzenten VVV als auch für das Label Fortified Audio ein großartiges Debüt dynamischen Tieffrequenzpops. Gute Ergänzung einer Reihe lohnenswerter Alben des Jahrgangs 2011; steht gut neben Sbtrkt, Jono Mc Cleary und Martyn.