Arquitecturas Rayanas ist das achte Album der neunköpfigen Gruppe, auf dem sie sich nicht nur mit der Musik ihrer Heimat, sondern auch mit der entsprechenden Architektur auseinandersetzen, wie der Albumtitel andeutet. Sie bringen die verschiedenen Musikstile zurück in die Bauwerke, für die sie gemacht wurden – das heißt in denen sie gespielt werden. Wir haben es hier also nicht mit einer music for airports, sondern Musik für Kirche und Bauernhof zu tun.
Ihre Adaptionen und Bearbeitungen von traditionellen Stücken sind ausdrucksstark und gleichzeitig zeitgemäß mit einem Gespür für Popmusik vorgetragen, sodass auch einem weiteren Publikum, das weder zwingend mit den kulturellen Hintergründen der Region vertraut noch musikalisch allzu stark auf Folk fokussiert ist, Lust auf mehr bereitet werden dürfte. Mit Sicherheit handelt es sich hier um eine Truppe, die man sich auch live nicht entgehen lassen sollte.