Eli Pariser: Filter Bubble Hommage zum 80. Geburtstag von Fernando Botero von Michael Ebmeyer Kathrin Hartmann: Wir müssen leider draußen bleiben Joy As A Toy: Dead As A Dodo Kennzeichen T - 28.04.2012
Mittwoch, 23. Mai 2012 | 11:55

Martin John Henry: the other half of everything

19.01.2012

Die andere Hälfte

Das Solodebüt des schottischen Songwriters, der uns schon mit der Band De Rosa begeisterte. Von TOM ASAM

 

2009 erschien das Album Prevention von De Rosa heraus und markierte einen weiteren Höhepunkt des famosen Labels Chemical Underground. In einem arbeitsreichen Jahr erstellte Henry nun mit Hilfe des Prodzenten Andy Miller (u.a. Mogwai) ein weiteres großartiges Album, das seine früheren Arbeiten nicht aus den Augen lässt.  Auf The other half of everything begeistern gewohnter Maßen Henrys unverwechselbare Stimme und sein Händchen für Melodien. Gleichzeitig wirken die Songs noch fokussierter und direkter. »Ich habe realisiert, dass ich einen Sound kreieren könnte, der genug Weite und tiefe haben könnte, um eine größere Landschaft beschreiben zu können...«, erläuterte Henry sein Anliegen, dem er durchaus gerecht wurde. Er schafft es tatsächlich, sowohl das Gefühl der Weite einer Landschaft als auch die Wucht der Natur gleichermaßen zu übersetzen.

 

M. John Henry ist ein talentierter Songwriter, den man unbedingt empfehlen kann; im Plattenfach gut ausgestatteter Fachgeschäfte dürfte er übrigens Nachbar des großen Joe Henry sein. Dessen letztjähriges Album Reverie wurde erstaunlich wenig beachtet und sei an dieser Stelle auch noch einmal wärmstens empfohlen.

 



 

| kommentar schreiben

Name:
Kommentar:

Götter verstehen keinen Spaß

Wenn Shakespeare sich in der griechischen Mythologie bedient und den blindes Seher Tiresias zum Helden eines seiner Stücke gemacht hätte, der Inhalt hätte durchaus so aussehen ...

Pornokinos, Hähnchenmast, Brecht und Blumen aus Beton

2010 erschien im Verbrecher Verlag Unsere Popmoderne von Marc Degens – eine Kolumnensammlung, ...

Verstaubt ohne Ende

Bullenklatschen ist ein irreführender Titel, aber er provoziert – das ließe sich genauso über den Film sagen. Provozierend das Personal: eine Anarcho-Fete. Jedenfalls ...

No sleep till Pixel

Auf einem gewissen Panel der diesjährigen re:publica lief RUDOLF INDERST dem Berliner Dennis Liebzeit ...

Gegen die Dominanz des Beliebten

Nach Amazon (1997) und Google (2004) geht nun mit Facebook das dritte Internet-Schwergewicht an die Börse. Häufig liegen die drei Unternehmen mit der Entwicklung neuer Techniken ...

»Scheißwald,
Scheißnatur, ey!«

Leicht grenzwertig diesmal, möchte man meinen. Setzt das gewöhnliche Schema von Mord, Aufklärung, Festnahme etwa Schimmel an? Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) geht dem Hinweis auf ...