Es gibt Bands die hat man einfach ins Herz geschlossen. Die können machen was sie wollen, man holt sich das neue Album mit der gleichen Selbstverständlichkeit wie Milch und Butter. Auch wenn das letzte Studioalbum Lucky aufgrund seiner Schluffigkeit nicht nur abgefeiert wurde, dem Titel wurde es dank der Ohrwurm-Melodien durchaus gerecht. Und das wenig beachtete Coveralbum If I had a hifi mit Nada-Interpretationen diverser Highlights von The Go-Betweens bis Kate Bush überzeugte sowohl durch die Songauswahl als auch die Umsetzung. Nun The stars are indifferent to astronomy. Und siehe da: Die Gitarren beißen wieder mehr – süchtigmachendender Singalongpop plus sixstring heaven. Da gehen die Daumen nach oben – und die Zeigefinger wiederholt auf die Playtaste. Kann den ganzen Tag laufen, dazwischen ein paar alte Sugar- , Lemonheads- und Teenage Fanclub-Klassiker, fertig ist der entspannte Indierock-Sonntag. Zum Fanglück folgen in den nächsten Wochen auch noch Deutschland-Konzerttermine! Lohnt auf alle Fälle, denn die Band ist sich und den Fans trotz mehrfachem Auf und Ab in kommerzieller Hinsicht letztlich immer treu geblieben. The stars are indifferent to the indierockers.