Hans Arthur Marsiske: Kriegsmaschinen Hommage zum 80. Geburtstag von Fernando Botero Aléa Torik: Das Geräusch des Werdens Der FUTTERblog - streng verdaulich! Kathrin Hartmann: Wir müssen leider draußen bleiben Kennzeichen T - 28.04.2012
Mittwoch, 23. Mai 2012 | 12:24

 

Travellin Companion 3: A Musical Journey to Germany

13.02.2004

 



Deutschland musiziert




 

Wer sagt denn, dass es in Deutschland keine alternative Musikszene mehr gibt. Wer sich auf die audiovisuellen Medien verlässt, könnte freilich zu diesem Eindruck kommen. Die drücken sich mehr und mehr um ihre Informationspflicht und verstecken allenfalls in Nischen, was hörenswerter wäre als ein großer Teil des Mists, der die Programme füllt.

Schaut man aber über den Tellerrand des offiziösen Musikbetriebs hinaus, gibt es mancherlei zu entdecken, und die CD mit dem unnötig englischen Titel A Musical Journey to Germany liefert dafür siebzehn überzeugende Beispiele. Mit Humor, musikalischem Einfallsreichtum und künstlerischem Talent werden da Lieder und Musikstücke angeboten, die in mehrfacher Hinsicht aktuell sind, originell und im besten Sinne unterhaltsam. Die Kompilation reicht vom witzigen Demoskopen-Song des Bayrisch Diatonischen Jodelwahnsinns bis zum Tango Laudino der BandonionFreunde Essen, vom kämpferisch-ironischen Weil ich ´n Türke bin von Erci E bis zu Mahones Version von Fred Bertelsmanns Schlager Der lachende Vagabund.

Das alles ist von der Neuen Deutschen Welle der achtziger Jahre fast ebenso weit entfernt wie vom Musikantenstadl. Das kann sich international sehen lassen. Wer die Texte versteht, hat freilich mehr davon.

Thomas Rothschild


Travellin’ Companion 3: A Musical Journey to Germany. WeltWunder 503-2 (weltwunder.com, Kuhsenbarg 7, D-28870 Fischerhude)

Götter verstehen keinen Spaß

Wenn Shakespeare sich in der griechischen Mythologie bedient und den blindes Seher Tiresias zum Helden eines seiner Stücke gemacht hätte, der Inhalt hätte durchaus so aussehen ...

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Verstaubt ohne Ende

Bullenklatschen ist ein irreführender Titel, aber er provoziert – das ließe sich genauso über den Film sagen. Provozierend das Personal: eine Anarcho-Fete. Jedenfalls ...

No sleep till Pixel

Auf einem gewissen Panel der diesjährigen re:publica lief RUDOLF INDERST dem Berliner Dennis Liebzeit ...

Gegen die Dominanz des Beliebten

Nach Amazon (1997) und Google (2004) geht nun mit Facebook das dritte Internet-Schwergewicht an die Börse. Häufig liegen die drei Unternehmen mit der Entwicklung neuer Techniken ...

»Scheißwald,
Scheißnatur, ey!«

Leicht grenzwertig diesmal, möchte man meinen. Setzt das gewöhnliche Schema von Mord, Aufklärung, Festnahme etwa Schimmel an? Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) geht dem Hinweis auf ...