Hans Arthur Marsiske: Kriegsmaschinen Hommage zum 80. Geburtstag von Fernando Botero Aléa Torik: Das Geräusch des Werdens von Michael Ebmeyer Joy As A Toy: Dead As A Dodo Kennzeichen T - 28.04.2012
Mittwoch, 23. Mai 2012 | 12:45

 

Suburban Bucharest. Mahala Sounds from Romania

16.09.2004

 
Die Musik der Vorstädte

Diese Musik zeichnet sich aus durch rhythmische Vielfalt, durch reizvolle Instrumentierung und durch eine äußerliche Fröhlichkeit, durch die jedoch immer auch Trauer hindurchschimmert.

 

Hat Emir Kusturica die Musik der Zigeuner bekannt gemacht, oder hat diese Musik zum Erfolg des Filmregisseurs beigetragen? Wie dem auch sei: Unsere Kenntnisse sind um eine europäische Spielart der traditionellen Musik bereichert worden, die hoffentlich nicht nur eine Mode bleiben wird. Die Fanfare Ciocârlia, Taraf de Haidouks und das Kocani Orkestar haben mittlerweile auf aller Welt ihre Fans. Aber es gibt in Rumänien, wo sie beheimatet sind, noch zahlreiche andere Musiker und Sänger, die zu entdecken sich lohnt. Es entspricht der Editionspolitik von Trikont, dass man historisch an das Thema rangeht, ohne neueste Entwicklungen zu unterschlagen – zum Beispiel Rom Bengale, die mit einem fast neunminütigen Stück vertreten sind. Die CD mit Lăutari-Musik, mit Mahala-Klängen aus den Vorstädten Bukarests enthält Aufnahmen aus den Jahren 1936-2004.

Diese Musik zeichnet sich aus durch rhythmische Vielfalt, durch reizvolle Instrumentierung und durch eine äußerliche Fröhlichkeit, durch die jedoch immer auch Trauer hindurchschimmert. Im sorgfältig gestalteten Beiheft liefert Grit Friedrich nützliche Informationen über diesen sträflich vernachlässigten und lange politischen Verfolgungen ausgesetzten Bereich der Musik und einer Minderheitenkultur.

Thomas Rothschild


Suburban Bucharest. Mahala Sounds from Romania.
Trikont US-0323

Götter verstehen keinen Spaß

Wenn Shakespeare sich in der griechischen Mythologie bedient und den blindes Seher Tiresias zum Helden eines seiner Stücke gemacht hätte, der Inhalt hätte durchaus so aussehen ...

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Verstaubt ohne Ende

Bullenklatschen ist ein irreführender Titel, aber er provoziert – das ließe sich genauso über den Film sagen. Provozierend das Personal: eine Anarcho-Fete. Jedenfalls ...

No sleep till Pixel

Auf einem gewissen Panel der diesjährigen re:publica lief RUDOLF INDERST dem Berliner Dennis Liebzeit ...

Gegen die Dominanz des Beliebten

Nach Amazon (1997) und Google (2004) geht nun mit Facebook das dritte Internet-Schwergewicht an die Börse. Häufig liegen die drei Unternehmen mit der Entwicklung neuer Techniken ...

»Scheißwald,
Scheißnatur, ey!«

Leicht grenzwertig diesmal, möchte man meinen. Setzt das gewöhnliche Schema von Mord, Aufklärung, Festnahme etwa Schimmel an? Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) geht dem Hinweis auf ...