Eli Pariser: Filter Bubble Hans Arthur Marsiske: Kriegsmaschinen Hommage zum 80. Geburtstag von Fernando Botero Der FUTTERblog - streng verdaulich! Kennzeichen T - 28.04.2012 Nis-Momme Stockmanns Heimkehrstück "Der Freund krank" in Frankfurt uraufgeführt
Mittwoch, 23. Mai 2012 | 13:00

 

Bobby Darin: Live At The Desert Inn

05.05.2005

 
Rothschild's CD-Tipp:

Das Original


Der große Entertainer 1971 live in Las Vegas - von Brecht-Weill zu Bob Dylan.

 

Für den Film "Beyond The Sea" hat sich Kevin Spacey eine künstliche Nase anfertigen lassen, um Bobby Darin, den er verkörpert, ähnlicher zu sehen. Ein Hauptmotiv für die Produktion dieses Films war wohl, dass Spacey sich mit dem Repertoire des bewunderten Entertainers selbst als Sänger profilieren wollte, und er macht seine Sache gut. Wer allerdings der Kopie das Original vorzieht, dem sei eine Live-Aufnahme von 1971 aus Las Vegas empfohlen. Sie zeigt uns nicht den frühen Bobby Darin des "Dream Lover", sondern den ehrgeizigen Sänger, der Frank Sinatra in den Schatten stellen wollte und Songs ganz unterschiedlicher Herkunft in die Sprache des Swing übersetzte. Natürlich ist "Mack The Knife" dabei, der Brecht-Weill-Song, den Bobby Darin nach Louis Armstrong für die amerikanische Unterhaltung gewonnen hat, aber auch ein Medley von Beatles-Songs, Bob Dylans "I'll Be Your Baby Tonight", Carole Kings "Hi De Ho", das man vor allem in der Version von Blood, Sweat & Tears kennt, und, als Bonus Track, auch "Beyond The Sea", das ältere Musikliebhaber in der ursprünglichen französischen Fassung von Charles Trenet bevorzugen. Aber in einer Zugabe kann Bobby Darin beweisen, dass er auch als Rocksänger eine kalkulierbare Größe geblieben ist
.
Höhepunkt der CD ist seine Version von Nat Adderleys "Work Song". An den hat sich Kevin Spacey nicht rangetraut.

Thomas Rothschild



Bobby Darin Live! At The Desert Inn. Neon Tonic NTD-6509-2 (Vertrieb: in-akustik).

Götter verstehen keinen Spaß

Wenn Shakespeare sich in der griechischen Mythologie bedient und den blindes Seher Tiresias zum Helden eines seiner Stücke gemacht hätte, der Inhalt hätte durchaus so aussehen ...

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Verstaubt ohne Ende

Bullenklatschen ist ein irreführender Titel, aber er provoziert – das ließe sich genauso über den Film sagen. Provozierend das Personal: eine Anarcho-Fete. Jedenfalls ...

No sleep till Pixel

Auf einem gewissen Panel der diesjährigen re:publica lief RUDOLF INDERST dem Berliner Dennis Liebzeit ...

Gegen die Dominanz des Beliebten

Nach Amazon (1997) und Google (2004) geht nun mit Facebook das dritte Internet-Schwergewicht an die Börse. Häufig liegen die drei Unternehmen mit der Entwicklung neuer Techniken ...

»Scheißwald,
Scheißnatur, ey!«

Leicht grenzwertig diesmal, möchte man meinen. Setzt das gewöhnliche Schema von Mord, Aufklärung, Festnahme etwa Schimmel an? Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) geht dem Hinweis auf ...