von Michael Ebmeyer Andrea Maria Schenkel: Finsterau David Small: Stiche. Erinnerungen "Bacon Talks": Frankfurts Schauspielintendant Oliver Reese schreibt ein Stück und inszeniert Eli Pariser: Filter Bubble Der FUTTERblog - streng verdaulich!
Mittwoch, 23. Mai 2012 | 17:32

 

Various: Van Morrisons Jukebox

12.07.2007

Rothschild's CD-Tipp:

Favoriten


Ein absolutes Muss für alle Van Morrison-Fans und darüber hinaus eine Kompilation von seltenem Niveau.

 

Wenn Van Morrison seine Favoriten verrät, dann gibt es darunter, wen wundert’s, reichlich Blues. Die Jukebox mit den Songs, die „den Mann inspiriert haben“, ist ein absolutes Muss für alle Van Morrison-Fans und darüber hinaus eine Kompilation von seltenem Niveau. Diese CD enthält keinen einzigen Durchhänger. Hat man sie zu Ende gehört – es sind immerhin 25 Titel –, möchte man sie sogleich wieder von vorne abspielen. Das Beste vom Besten ist da vereinigt: Leadbelly mit seinem Alltime-Hit „Midnight Special“ und der Skiffle-König Lonnie Donegan mit „Rock Island Line“, Sonny Terry & Brownie McGhee mit „Sittin’ o­n The Top Of The World“ und Muddy Waters mit „I Just Want To Make Love To You“, T. Bone Walker mit “Stormy Monday” und Big Joe Williams mit “Baby Please Don’t Go”, Louis Armstrong mit dem unsterblichen “Saint James Infirmary Blues” und Ray Charles mit “I Got A Woman”, Louis Jordan mit “Let The Good Times Roll” und “Caldonia” und Jimmy Witherspoon mit “Times Gettin’ Tougher Than Tough”, John Lee Hooker mit “Boogie Chillen” und Sonny Boy Williamson mit “Good Morning Little School Girl”. Der frühe Rock’n’Roll ist mit Gene Vincents halliger Aufnahme von “Be-Bop-A-Lula” vertreten.

Dass Van Morrison dem Jazz im engeren Sinne viel verdankt, belegt er nicht nur mit Cab Calloways beliebtem, weil witzigen „Minnie The Moocher“, sondern auch mit Charlie Parkers in neue Regionen vorstoßendem „Ko Ko“. Auch Jelly Roll Morton, B.B. King und die Countrysänger Hank Williams und Jimmy Rodgers liefern je einen Beitrag. Wie gesagt: 72 Minuten puren musikalischen Genusses. Van Morrison ist einer der Größten. Seine Jukebox zeigt, wo er es her hat.

Thomas Rothschild

Various: Van Morrison’s Jukebox. The Songs That Inspired The Man. Chrome Dreams, CDCD5017 (Vertrieb: in-akustik).
Reinhören bei Amazon

Götter verstehen keinen Spaß

Wenn Shakespeare sich in der griechischen Mythologie bedient und den blindes Seher Tiresias zum Helden eines seiner Stücke gemacht hätte, der Inhalt hätte durchaus so aussehen ...

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Verstaubt ohne Ende

Bullenklatschen ist ein irreführender Titel, aber er provoziert – das ließe sich genauso über den Film sagen. Provozierend das Personal: eine Anarcho-Fete. Jedenfalls ...

No sleep till Pixel

Auf einem gewissen Panel der diesjährigen re:publica lief RUDOLF INDERST dem Berliner Dennis Liebzeit ...

Gegen die Dominanz des Beliebten

Nach Amazon (1997) und Google (2004) geht nun mit Facebook das dritte Internet-Schwergewicht an die Börse. Häufig liegen die drei Unternehmen mit der Entwicklung neuer Techniken ...

»Scheißwald, Scheißnatur, ey!«

Leicht grenzwertig diesmal, möchte man meinen. Setzt das gewöhnliche Schema von Mord, Aufklärung, Festnahme etwa Schimmel an? Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) geht dem Hinweis auf ...