von Michael Ebmeyer Andrea Maria Schenkel: Finsterau David Small: Stiche. Erinnerungen "Bacon Talks": Frankfurts Schauspielintendant Oliver Reese schreibt ein Stück und inszeniert Der FUTTERblog - streng verdaulich! Kennzeichen T - 28.04.2012
Mittwoch, 23. Mai 2012 | 17:41

 

Melissa Etheridge: The Awakening

01.11.2007

Rothschild's CD-Tipp:

Comeback

Rhythmusgefühl und Variationsbreite lassen die verbreitete Bigotterie in den Hintergrund treten.

 

Dies ist das wohl beste Album, das Melissa Etheridge aufgenommen hat. Es ist ohne Abstriche überzeugend durch die Musik, das ausgeprägte Gefühl für Rhythmus, die Variationsbreite und nicht zuletzt: durch Melissa Etheridges kräftige Stimme, die an Ausdruck gewonnen hat. Über die Texte mag man streiten. Ohne bigotte Religiosität geht es in den USA offenbar noch weniger als, jedenfalls im Umkreis von Country Music, schon in früheren Jahren. Den mehrfach wiederholten Vers „God is in the people“ darf man immerhin, wenn man sich so umschaut, anzweifeln, und die rhetorische Plattitüde „All we can really do/ is love o­ne another“ hätten wir uns gerne erspart. Aber dann gibt es auch wieder so schöne (autobiographische?) Erzähllieder wie „An Unexpected Rain“ oder „Map Of The Stars“, in denen Text und Musik zusammenfinden.

Thomas Rothschild


Melissa Etheridge: The Awakening. Island, 602517394148 (Vertrieb: Universal).
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