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Dienstag, 07. Februar 2012 | 05:52

The Happy End: Echos Of Jericho

29.07.2010

Oberpfalz Rock Country

Die Band um Andi Teichmann, der mit seinem Bruder sonst eher die Technoszene aufmischt, lässt hier ein herrlich analoges und hypnotisches Rockbiest von der Kette. Von DAVID EISERT

 

The Happy End sind ein Zusammenschluss verschiedener Musiker aus Berlin, Nürnberg und Regensburg, die schon in mehr oder weniger guten Rockbands wie Beige GT oder den Seasidestars spielen oder gespielt haben. Auf dem Debüt, welches ursprünglich nur als Download geplant war, nun aber vom Festplatten Label in die Läden gebracht wird, lassen die Jungs es dröhnen, rauschen, fiepen und zirpen, bis man vollends in den konstruktiven Krach eintaucht. Sie haben Zeit für ausufernde Riffs, lange In- und Outros, fließende Songübergänge und bis zum Anschlag gereizte Effektgeräte.

 

Kein Lärmschutz

Hört man die Scheibe in voller Lautstärke, ist man geneigt, das Beben der einstürzenden Mauern der biblischen Stadt Jericho spüren zu können. Stoner-, Space- oder Drug addicted Rock - das klingt sehr nach langen Haaren und speckigem Leder und zu wenig nach der eigentlichen Liebe zum großen Popsong, die wohl zerstört werden muss. Einzig die sanfte und beruhigende Stimme von Sänger Forster sorgt für ein wenig Ausgleich zwischen all den wabernden Klangkaskaden und Soundexperimenten. „Destroy Your Brilliant Career“, dieses Motto verfolgen The Happy End mit ihrem Sound so konsequent, dass man sie dafür einfach ins Herz schließen muss.

 

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