Ohne Dosenbier und Kutte
Wer jetzt an Dosenbier und Kutte denkt, könnte aber enttäuscht werden. Die schrägen Vögel grooven sich über Genregrenzen hinweg in einen eigenen Klangkosmos aus Space- und Stoner Rock, Blues, Jazz und Pop. Einflüsse, die auch die Melvins (deren Schlagzeuger mit seinem Deaf Nephwes Team produziert hat) oder Norwegens Finest Motorpsycho prägen. Auf Gitarrensoli wird weitgehend verzichtet. Die Melodieführung übernimmt die Stimme oder eines der Gastinstrumente. Saxophon (die Single A Sun/AHH AHH franst in einem abgedrehten Sax-Loop aus), Theremin oder Querflöte (Flyin High) kommen zum Einsatz. Wo andere Bands ihre Songs ins Unendliche ausufern lassen, fassen sich Tweak Bird erfrischend kurz und kommen zu dem Schluss: “Don’t look back / The future’s coming! It’s pop alright, but not as we know it.“

