von Michael Ebmeyer Andrea Maria Schenkel: Finsterau David Small: Stiche. Erinnerungen "Bacon Talks": Frankfurts Schauspielintendant Oliver Reese schreibt ein Stück und inszeniert Eli Pariser: Filter Bubble Kennzeichen T - 28.04.2012
Mittwoch, 23. Mai 2012 | 18:30

 

Earl Scruggs/Doc Watson/Ricky Skaggs: The Three Pickers

14.03.2004

 



Bluegrass




 

Bluegrass ist die beschwingte, unsentimentale Spielart der nordamerikanischen Country Music. Es ist gekennzeichnet durch eine spezifische Technik, das Picking mit den Fingern oder dem Plektrum. Üblich ist im Bluegrass das Banjo, aber auch die Mandoline oder die Gitarre. Als König des Bluegrass gilt zu Recht Earl Scruggs, aber Ricky Skaggs und Doc Watson brauchen sich vor ihm nicht zu verstecken. Alle drei trifft man, verstärkt durch Freunde und Familienmitglieder, auf einer live aufgenommenen CD an, und ihr Repertoire reicht von ausschweifenden Balladen zu rasanten Tänzen, die - was an einer Stelle auch erwähnt wird - ihre Verwandtschaft mit irischen Jigs nicht verbergen können.

In dem einmaligen Konzert traten die drei Musiker mit ihren eigenen Formationen und gemeinsam auf. Sie trugen Songs und Instrumentalstücke vor. Wie Bluegrass in seiner besten Ausprägung klingen kann, erkennt man am deutlichsten bei Earl Scruggs Titel Pick Along, den das Trio mit dem Fiddler Alison Krauss spielt, oder im Abschied der Beteiligten mit Roll In My Sweet Babys Arms. Wo sich Blue Grass und Square Dance berühren, versinnlicht Katy Hill. Da sieht man Henry Fonda als Wyatt Earp vor sich, wie er in John Fords Meisterwerk My Darling Clementine zur Gaudi der Umstehenden das Podium betritt.

Thomas Rothschild


Earl Scruggs/Doc Watson/Ricky Skaggs: The Three Pickers. Rounder RRCD 0526 (Vertrieb: in-akustik).

Götter verstehen keinen Spaß

Wenn Shakespeare sich in der griechischen Mythologie bedient und den blindes Seher Tiresias zum Helden eines seiner Stücke gemacht hätte, der Inhalt hätte durchaus so aussehen ...

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Verstaubt ohne Ende

Bullenklatschen ist ein irreführender Titel, aber er provoziert – das ließe sich genauso über den Film sagen. Provozierend das Personal: eine Anarcho-Fete. Jedenfalls ...

No sleep till Pixel

Auf einem gewissen Panel der diesjährigen re:publica lief RUDOLF INDERST dem Berliner Dennis Liebzeit ...

Gegen die Dominanz des Beliebten

Nach Amazon (1997) und Google (2004) geht nun mit Facebook das dritte Internet-Schwergewicht an die Börse. Häufig liegen die drei Unternehmen mit der Entwicklung neuer Techniken ...

»Scheißwald, Scheißnatur, ey!«

Leicht grenzwertig diesmal, möchte man meinen. Setzt das gewöhnliche Schema von Mord, Aufklärung, Festnahme etwa Schimmel an? Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) geht dem Hinweis auf ...