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Mittwoch, 23. Mai 2012 | 18:32

Sean Rowe: Magic

17.02.2011

Die Magie des Mannes mit der Gitarre

Das renommierte Anti-Label ist musikalische Heimat von Tom Waits, Elliot Smith oder Yann Thiersen. Jetzt kommt ein weiterer Name hinzu, den sie sich merken sollten. Von TOM ASAM

 

Das renommierte Anti-Label ist musikalische Heimat von Tom Waits, Elliot Smith oder Yann Thiersen. Jetzt kommt ein weiterer Name hinzu, den sie sich merken sollten. Von TOM ASAM

 

Vom ersten Moment an ist es diese warme Baritonstimme, die einen gefangen nimmt, und die Sean Rowe bereits wiederholt Vergleiche mit Van Morrison oder Leonard Cohen einbrachte. Das sind natürlich gleich die ganz großen Nummern, aber wenn man das äußerste gelungene Anti-Debut von Rowe gehört hat, traut man ihm so einiges zu.

 

Rowe ist ein selbsternannter Naturfreak und auch ein Zugang zur Magie der Musik scheint ein direkter, unverstellter zu sein. Meist reichen sein Gesang und die Gitarre aus, um eine stimmungsvolle Atmosphäre zu kreieren. Sein Texte verfügen über lyrische Qualitäten, wirken aber keinesfalls gestelzt.

 

There was a time when I believed / I was magic like a child / I was falling like a floating leaf / and the earth looked up at me and smiled

 

Kindheitserinnerungen heraufzubeschwören, scheint bei den Aufnahmen besonders gut gelungen zu sein, da diese in seiner Heimat Troy, New York stattfanden, über den Räumlichkeiten des ehemaligen italienischen Restaurants Rowes´ Großvater. Die Atmosphäre beschreibt er als so intim und einzigartig, dass selbst die Dunkelheit des Studios ihren Weg auf die Tonspuren gefunden zu haben scheint. Das ist ähnlich magisch, wie die Tatsache, dass ihr Finger den Weg zur Repeat-Taste finden wird, ohne dass Sie es wirklich registrieren.

 

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