Das Quartett aus dem nördlichen Dänemark scheint auf den langen Konzertreisen viel Zeit zum intensiven Musikhören zu haben. Denn umfangreich und vielfältig sind die Zitatquellen, denen sie sich bei ihrem Songwriting bedienen. In der krude geschrieben/übersetzen Bandbiografie werden die Beat- und Popbands der 60er und 70er Jahre als Einfluss und Inspiration genannt und man sähe sich gerne in der Nähe von Szenegrößen wie den Killers, Keane oder Hot Hot Heat. Aber unsere Nachbarn haben nicht nur den Mut, ihr Faxe Bier in Einliterdosen zu verkaufen, sondern auch eine aktive und lebendige Hardrockszene. Und ob The Blue Van wollen oder nicht, für mich klingen die neuen Songs stark nach Melodic Rock und AOR. Insgesamt nicht so cheesy und langhaarig wie die Originale - schon mit Augenzwinkern und ohne extrovertierte Gitarrensoli. Ähnlich der Herangehensweise ihrer Landsmänner von D-A-D, die im Heimatland Megastarstatus besitzen, wird auf Konventionen verzichtet.