von Michael Ebmeyer Andrea Maria Schenkel: Finsterau David Small: Stiche. Erinnerungen Eli Pariser: Filter Bubble Der FUTTERblog - streng verdaulich! Kennzeichen T - 28.04.2012
Mittwoch, 23. Mai 2012 | 18:41

Pandoras.Box: monomeet

01.03.2011

Voller Potenzial

Nennt sich eine Band Pandoras.Box dann sind Bezüge zur griechischen Mythologie natürlich nicht auszuschließen, wenn sie nicht sogar erwünscht sind … Machen wir also keine Ausnahme und stellen uns die Frage, ob man diese Büchse der Pandora nun öffnen soll oder nicht?! Da am Ende sowieso die menschliche Neugier siegt, wird selbstverständlich geöffnet. Auch MIRJAM STUTZMANN hat der Neugier nachgegeben und in die neue CD von Pandoras.Box reingehört.

 

Die Band um den Frittenbude-Gitarristen Martin Steer hat sich auf ihrem zweiten Album namens Monomeet einer gehörigen Portion postrockiger Bandbreite verschrieben. Mit Ballet of Promises fängt das Album in jedem Fall vielversprechend an: Treibendes, trip-hoppiges Schlagzeug, orchestrale Passagen und bedeutungsschwangere Texte, anfangs noch in babylonischer Sprachvielfalt. Auch die beiden Songs Agent of time und State of rust haben durchaus Ohrwurmqualitäten. Düstere Stimmungen herrschen zwar vor, gewinnen aber nie vollständig die Oberhand und lösen sich in harmonischen Melodien wieder auf. Man hakt sich beim Pop unter, spielt gleichermaßen mit Elektronik und orchestraler Instrumentierung und kann so insgesamt auf ein sehr reifes zweites Album verweisen, das voller experimentellem Potenzial steckt.

 

Zwei aktuelle Tourdaten:

01.03.2011 Potsdam - Waschhaus
04.03.2011 Berlin - Levee Club (Ex BangBang)

 

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