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Mittwoch, 23. Mai 2012 | 18:41

The Bewitched Hands: Birds & Drums

01.03.2011

Lobet und preiset diese bezaubernden Hände!

 Die Band hat so ziemlich alles auf einer CD vereint, was mitsummen und mitwippen lässt. Hier wird aus den Vollen geschöpft, dass es einem wie die reinste Verschwendung vorkäme, wenn es nicht genau das wäre, was wir doch von einem Album wollen – alles. Von MIRJAM STUTZMANN

 

Mit ihrer perfekten englischen Aussprache wollen sie uns nur auf’s Glatteis führen, denn diese sechs jungen Menschen kommen aus Reims in Frankreich, wo man sie musikalisch natürlich gar nicht vermutet hätte. Der einzige Hinweis auf ihre geographische Herkunft sind die nicht zu knapp ausfallenden poppigen Elemente.

Überhaupt klingt die Band nach ganz vielen anderen Bands – sowohl aus der Vergangenheit als auch aus der Gegenwart. Namen zu nennen würde zu nichts führen. Denn natürlich haben The Bewitched Hands ihre eigenen musikalischen Vorlieben einfließen lassen, aber diese 13 Songs sind ein Ausflug in ihr ganz eigenes bewitched Universum, so dass ein Namedropping der zahlreichen Vorbilder nur auf falsche Fährten führen würde.

 

Pop, Indie, Rock und Folk sind die Grundelemente dieses Universums. Hymnische, hippieske Refrains und Chöre, zarte und wuchtige Gitarrenwände und immer wieder zauberhafte sing-alongs vervollständigen das Bild. In nicht zu weit gefassten Schranken wird experimentiert und der Balance zwischen Abwechslung und »der großen Klammer«, die ein Album doch irgendwo zusammenhalten soll, ist Genüge getan. Und so viel mehr als das. Klatschen wir also in die bezaubernden Hände und jubeln den sechs Franzosen von The Bewitched Hands zu.

 

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