von Michael Ebmeyer Andrea Maria Schenkel: Finsterau David Small: Stiche. Erinnerungen "Bacon Talks": Frankfurts Schauspielintendant Oliver Reese schreibt ein Stück und inszeniert Der FUTTERblog - streng verdaulich! Kennzeichen T - 28.04.2012
Mittwoch, 23. Mai 2012 | 18:51

Bodi Bill: What?

14.03.2011

Feinstes Futter für den Rave auf der Couch

»Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin« skandieren die Fans eines jeden Fußball-Clubs, der sich dem jährlich in der Hauptstadt ausgetragenen Endspiel des DFB-Pokals aussichtsreich nähert. Auch musikalisch führen inzwischen wirklich alle Wege nach Berlin. Zum Beispiel wegen Bodi Bill. Von TOM ASAM.

 

Persönlich beachtet habe ich Bodi Bill bisher ungefähr so, wie das Mittelfeld der Tabelle der Regionalliga. Nämlich gar nicht. Wahrscheinlich klang mir der Name zu belanglos, um da mal weiter zu bohren. Fehler! Zumindest, wenn die beiden vorangegangenen Alben in der gleichen Liga spielen, wie What? Im weitesten Sinne kann die Musik der Schublade Indietronica zugeführt werden. Es verschränken sich hierbei frische Electronica und differenziert arrangierte Popsongs. Das Ergebnis ist dabei fetter, als bei diversen Laptoptätern, die einen ähnlichen Ansatz verfolgen, allerdings wird auch auf den zu direkten Basswumps verzichtet. Bodi Bill liefern damit feinstes Futter für den Rave auf der Couch, am Herd oder auf dem Balkon. Wunderschöne, warme Musik mit elektronischem Herzen, die sicher besonders gut bei Hörern ankommt, die eigentlich eher im songorientierten Pop sozialisiert sind – und die zum Beispiel durch einen Herrn Kalkbrenner neugierig auf etwas Abwechslung geworden sind. Aber eigentlich sind hier irgendwelche Szenen und Stile sch...egal. Eine weitere gute Band, die – auch gemessen am Zuspruch der Fans – auf dem Weg in höhere Spielklassen ist.

 

| kommentar schreiben

Name:
Kommentar:

Götter verstehen keinen Spaß

Wenn Shakespeare sich in der griechischen Mythologie bedient und den blindes Seher Tiresias zum Helden eines seiner Stücke gemacht hätte, der Inhalt hätte durchaus so aussehen ...

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Verstaubt ohne Ende

Bullenklatschen ist ein irreführender Titel, aber er provoziert – das ließe sich genauso über den Film sagen. Provozierend das Personal: eine Anarcho-Fete. Jedenfalls ...

No sleep till Pixel

Auf einem gewissen Panel der diesjährigen re:publica lief RUDOLF INDERST dem Berliner Dennis Liebzeit ...

Gegen die Dominanz des Beliebten

Nach Amazon (1997) und Google (2004) geht nun mit Facebook das dritte Internet-Schwergewicht an die Börse. Häufig liegen die drei Unternehmen mit der Entwicklung neuer Techniken ...

»Scheißwald, Scheißnatur, ey!«

Leicht grenzwertig diesmal, möchte man meinen. Setzt das gewöhnliche Schema von Mord, Aufklärung, Festnahme etwa Schimmel an? Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) geht dem Hinweis auf ...