Der Enddreißiger Vibert hat seit Anfang der neunziger Jahre bereits eine fast unüberschaubare Anzahl von Platten veröffentlicht. Dass er dabei auf unterschiedlichste Namen zurückgreift, zeugt davon, dass es ihm in erster Linie um Musik und nicht um sein Ego geht. Vibert alias Wagon Christ veröffentlichte unter anderem auch unter den Pseudonymen Amen Andrews, Plug und Kerrier District, dazu gibt es noch eine längere Liste unter eigenem Namen. Als Wagon Christ kommt Vibert unter die Normalsterblichen, um ihnen seine frühen musikalischen Einflüsse zu predigen. Als da wären: Old School Hip Hop und die Funkyness eines Prince. Yyesterdaay verpackt als toomorrow! Dabei duelieren sich stampfende Bässe mir Moog-Sounds und Bläsern, das Schlachtfeld ist übersät mit ungezählten Samples. Klingt mal wie der Soundtrack zu einer aufgepimpten, coolen 70´s Retro-Polizei-TV-Serie, mal wie A Tribe called Quest mit der Extraportion Beat. Dicke Hose mit Stil, Humor und Swing. Oder, um in Songtiteln zu sprechen: Sentimental Hardcore für Jungs mit Lazer Dick auf der Suche nach Harmoney. Steigen sie ein und folgen diesem Sound-Messias. Es wird ein abgefahrener Trip in Gefilde, die man vielleicht gar nicht ansteuern wollte.