Wohin diese Reise geht, zeigen die neuen Songs auf En Garde! Tearing Down The Highway: ein kurzer Auftakt von Fabrice am Schlagzeug, ein mächtiger Akkord von Guy, dazu die sehnsüchtige Stimme von Chris. Beruhigung macht sich breit, Favez gehören nach wie vor zu den Guten. Sie wissen wie man groovt, rockt, große Harmonien und Riffs schreibt, wissen, dass ein Bass pumpen und das Schlagzeug nicht gestreichelt werden muss. Orgel und Klavier haben sich in der Band emanzipiert und ihren Platz gefunden. Es muss nicht alles immer und gleichzeitig vorne mitmischen. Der unverkennbare Gitarrensound sowie die charakteristische Stimme vom Bandkopf Chris Wickey klingen so frisch wie am ersten Tag. Die Macht der Berge genießt nur, wer auch inne halten kann. Like The Old Days und The Heart Of A Cynic knallt das Brett vorn Kopp; The Kids ist eine highspeed Punkrockhymne par excellenze; Living In The Past, Under The Sun und Closet Astronaut kommen gemäßigt daher und mit End The Show findet diese erwachsene Rockplatte ein dramatisches Ende.
Wie immer sollte man den humorvollen und ironischen Texten ein paar Augenblicke Aufmerksamkeit widmen. Lohnt sich. Genauso wie sich der Besuch eines Konzertes lohnt. Denn erst auf der Bühne lassen die selbsternannten Sons of Steve Mcqueen ihr räudiges Rockbiest so richtig von der Kette. Im April/Mai auf ausgedehnter Tour in den feinsten Clubs der Stadt. Gentlemen start your engines, we brake for no one!!!