Anders sieht es da schon bei Mashrooms selbstbetiteltem Album aus. Die Sizilianer knallen eine Diversität an Einflüssen auf den Tisch, die sie nicht wirklich zu bündeln wissen. Mal wird da noisig rumgerockt, mal etwas post-rockig dahergeträumt, aber zu einem wirklichen Punkt kommt das Album nicht. Es klingt zu beliebig, zu sehr nach einem Radioprogramm experimenteller Ausrichtung, lässt Identität vermissen. Nach knapp über einer halben Stunde geht Mashrooms dann auch schon die Puste aus, während Kafka noch munter weitergrooven. Diese lassen jedenfalls darauf hoffen, dass Krautrock nicht nur wieder neu entdeckt, sondern auch in einer erfrischend modernen Version abgeliefert werden kann, ohne sich in den Schwammigkeiten zu verlieren, die Mashrooms zu Fall bringen.