»Diese Album ist Odyssee, Suche und Sehnsucht nach genau dem Gefühl, das die ganz klar und deutlich sagt: hier bist du richtig!« erklärt Bassist Julian Jacobi. Zeitlose Anliegen fordern zeitlose Musik. Black Rust haben nichts am Hut mit Freak Folk und klingen auch nicht wie in Schönheit strahlender Neo-Folk a la Fleet Foxes. The gangs are gone klingt aufs erste vielleicht sogar etwas unspektakulär; es ist ein Album das beim zweiten, dritten Hören wächst. Ein Album, das gute Chancen hat, auch in Jahren gerne aufgelegt zu werden. Mal eher rockig (ja, diesmal spielt die E-Gitarre eine größere Rolle), mal mit einer folkigen Ballade mit Akkordeon und Glockenspiel oder eher poppig mit Bläsern und Streichern kommen die rostigen Jungs um die Ecke. Im Mittelpunkt steht dabei stets solides Songwriting mit einem Gespür für Abwechslung und Dynamik. Unnötiger Ballast und Zeitgeist-Spekulationen bleiben aus. Well done!