Erwähnenswert ist der Ort der Aufnahme eher deshalb, da es sich um einen Raum des House of Culture in Helsinki handelt, einem ehemaligen Filmtheater, das vom Stararchitekten Alvar Aalto entworfen wurde. Der Sound auf solar ist wunderbar direkt und warm, das ganze Album großes Kino. Die Band schafft es, eingängige Popmomente mit experimentellen Ansätzen zu verknüpfen, ohne dabei ins Kindische einerseits oder in instrumentalen Exhibitionismus andererseits zu verfallen. Zeitloser Pop mit psychedelischem Touch und einer sehr individuellen Note, der sich nicht vor angloamerikanischer Konkurrenz zu verstecken braucht. Also Jungs: Raus aus der Dunkelkammer. Wave goodbye to darkness. Say hallo to the glory days!

