von Michael Ebmeyer Andrea Maria Schenkel: Finsterau "Bacon Talks": Frankfurts Schauspielintendant Oliver Reese schreibt ein Stück und inszeniert Eli Pariser: Filter Bubble Der FUTTERblog - streng verdaulich! Kennzeichen T - 28.04.2012
Donnerstag, 24. Mai 2012 | 00:14

HORE: Distortion

02.05.2011

Schön Saufen

»Wine is fine, but whiskey’s quicker«, und der Kater am nächsten Morgen unterscheidet sich auch ganz wesentlich. Aber vor jedem, durch Alkohol erwirkten, flauen Tag steht eine ereignisreiche Nacht und die Qualität der Getränke nimmt direkt Einfluss auf das Wohlbefinden. Deshalb nicht am falschen Ende sparen. Und weil Booze und Rock seit je her zusammengehören, gibt es die HangOver RockExplosion. Von DAVID EISERT

 

Zu dick aufgestrichen? Vielleicht, wahrscheinlich sogar. Das Quartett aus Hannover bringt auf der zweiten Veröffentlichung Distortion ordentliche, schnörkellose Rockmusik mit gehörigem Rumms. Rhythmik vor Melodik. Stonerrock light oder sanfter Grunge. Die Jungs wissen was sie tun und Leichtbier kommt bestimmt nicht in den Proberaum. In den 90ern hieß das alles mal Alternative und wenn die Niedersachsen so lange so stoisch bleiben, wie ihre Kollegen von den Scorpions, dann kommt der Trend und der Erfolg auch wieder bei ihnen vorbei. Bis dahin die Krüge voll gemacht und ein Tablett Shots geordert. Hoch die Tassen und die Anlage aufgedreht, denn mit zunehmender Lautstärke gewinnen die Songs um ein Vielfaches. »When one is sober, the bad can appeal. When one has taken a drink, one knows what’s real.«

 

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