Danza das areas ist das zweite Album einer Künstlerin, deren Werke wohl üblicherweise mit dem Attribut »Weltmusik« bedacht werden. Die Galizierin mit der sanften, aber kraftvollen Stimme verbindet traditionelle Musik mit Ansätzen aus Pop und Jazz. Tradierte Ansätze fließen zusammen mit zeitgenössischen Einflüssen. Ob Kunstlied oder Kinderchor, hier kommt vieles zusammen, ohne das auch nur eine Sekunde Beliebigkeit herrschen würde. Uxia ist seit Jahren fester Bestandteil der Folkszene Galiziens und ihre Stimme schmückt die Alben diverser Musiker. Im Gegenzug wurde sie auf dem jetzt völlig zu Recht wieder veröffentlichten Album, das eines ihrer Schlüsselwerke ist, von diversen Gastmusikern unterstützt. Violinist Quim Fariña sowie die Sängerin Guardia Galego von Berrogüetto wirken mit. Ebenso die Gaitaspieler Xosé Manuel Budiño und Susana Seivane. Die katalanische Sängerin Maria del Mar Bonet unterstützt Uxia passenderweise auf O mar anda. Weitere Gäste: die Schottin Karen Matheson von Capercaillie und die portugiesische Sängerin Dulce Pontes.
Die Instrumentierung ist vielfältig und abwechslungsreich. Zusammengehalten werden alle musikalischen Zutaten von der präsenten, melancholischen Stimme Uxias. Diese Musik ist so zeit- wie grenzenlos und erinnert einen daran, wie reichhaltig der Kulturschatz Europas ist. So sehr es auch Spaß macht, den neuesten Schreien der Popkultur zu lauschen, so aufbauend und beglückend ist die Kunstfertigkeit und Lebensweisheit, die aus einem Album wie Danza das areas fließt. Wahrlich ein akustisches Lebenselixier.