»Na gute Nacht« denkt sich Simon da und hängt noch ein Sir an den Namen. Hinter Sir Simon versteckt sich der mir bisher unbekannte Simon Frontzek, seines Zeichens Komponist und Tonmeister aus der Hauptstadt der Republik. Der Sir hat wohl im eigenen Studio in späten Stunden nach harter Produktionstätigkeit die Zeit genutzt, seine eigenen Songs aufs Band zu bannen. Und das ist ihm vortrefflich gelungen. Goodnight heißt hier nicht fertigmachen zum Schlafen, sondern die der Nacht eigene Magie zwischen Ruhe und überdrehter Energie festhalten. Dear Mind, das ist ja fast zu schön, um wahr zu sein. Melancholische, trotzdem satt perlende, das Akustische präferierende Songs für nächtliche Autobahnfahrten. Wer einen Vergleich hören will: Sehr deutlich ist eine Begeisterung für die tollen Weakerthans herauszuhören. Das betrifft die Stimmung, die Stimme – und auch das Bemühen, den Worten Bedeutung zu verleihen. Sehr schön: Platte kaufen, ins Auto steigen und zu einem der Live-Auftritte im Mai cruisen!