Wer hält schon zwei ganze Kalenderjahre durch, bis es ein neues Album der allseits beliebten Hamburg-Berlin-Coop namens Superpunk auszuharren, um dem Kassettendeck im Fort Escort aktuelles Futter anzubieten? Eben! Deshalb gönnt man sich das, was jeder Superband zusteht: ein astreines Coveralbum, zusammengebastelt von Freunden. Quatsch: von Stars natürlich! Superstars fast schon (hüstel). Fettes Brot verklickern uns nochmals nachträglich, dass man einen ehrlichen Mann nicht auf seine Knie zwingen kann. Madsen rufen Matula an, uns hier rauszuhauen, die legendäre Station 17 übernimmt die ehrenvolle Aufgabe, die Hobby-Ganoven und Zahnarzthymne Nur neue Zähne für meinen Bruder und mich vorzutragen. Nom de Guerre fahren mit einer wirklich geilen Version des Ford Escort vor, Andreas Dorau begibt sich in die Zentralbibliothek und Jasmin Wagner (!) fasst nochmal zusammen: Oh, dieser Sound! 21 Tankfüllungen feinsten Superpunk-Stoffs dürften alle Lahmärsche in Schwung bringen. Das ist die Platte, die man guten Freunden ans Sixpack schnürt auf dem Weg zur nächsten Grillsession.