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Donnerstag, 24. Mai 2012 | 00:29

Lee Scratch Perry: Rise again

26.05.2011

One more Scratch

Der legendäre jamaikanische Exzentriker trifft auf den nicht minder gewichtigen Produzenten Bill Lasswell und eine illustre Gastmusiker-Schar. And rises again. Von TOM ASAM

 

 Der mittlerweile 75-jährige Perry ist eine zentrale Figur, was die Entwicklung von Reggae und Ska in Richtung  Dub anbelangt. In den Siebzigern zauberte in seinem selbst eingerichteten Black Ark Studio mit nur vier Spuren einen revolutionären Sound, der heute noch atemberaubend ist und auch für Bill Laswells Vintage-Sound-Tüftelei sicher Ansporn darstellte. Laswell ist ja nicht nur Arrangeur und Produzent, sondern auch selbst Bassist. Er arbeitete mit vielen Größen von Eno über David Byrne bis Herbie Hancock und Bassmonstern wie Bootsy Collins. Es war also an der Zeit, dass die beiden dem Groove Verfallenen gemeinsame Sache machen. Perry hatte ja abgesehen von der Zusammenarbeit mit Adrian Sherwood in seinen späteren Jahren auch eher mäßige Alben (und Auftritte) vorzuweisen.

 

Rise again allerdings macht mächtig Spaß und hat seinen Namen verdient, allerdings war Perry trotz Schwächen  nie wirklich weg vom Fenster und liefert alle Jahre seine Alben ab. Ein Besessener in deed. Das Line-up auf Rise again dürfte gewichtiger Kaufanreiz sein: Unter anderem Tunde Adebimbe, Frontmann von TV on the Radio, P-Funk Legende Bernie Worrell an den Keys, Drummer wie Sly Dunbar und Hamid Drake sowie eine tolle Bläsertruppe sorgen für professionelle Unterstützung bei Perrys surrealen Rastafari-Psycho-Gespinsten.

 

 

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