Der mittlerweile 75-jährige Perry ist eine zentrale Figur, was die Entwicklung von Reggae und Ska in Richtung Dub anbelangt. In den Siebzigern zauberte in seinem selbst eingerichteten Black Ark Studio mit nur vier Spuren einen revolutionären Sound, der heute noch atemberaubend ist und auch für Bill Laswells Vintage-Sound-Tüftelei sicher Ansporn darstellte. Laswell ist ja nicht nur Arrangeur und Produzent, sondern auch selbst Bassist. Er arbeitete mit vielen Größen von Eno über David Byrne bis Herbie Hancock und Bassmonstern wie Bootsy Collins. Es war also an der Zeit, dass die beiden dem Groove Verfallenen gemeinsame Sache machen. Perry hatte ja abgesehen von der Zusammenarbeit mit Adrian Sherwood in seinen späteren Jahren auch eher mäßige Alben (und Auftritte) vorzuweisen.