Andrea Maria Schenkel: Finsterau David Small: Stiche. Erinnerungen "Bacon Talks": Frankfurts Schauspielintendant Oliver Reese schreibt ein Stück und inszeniert Eli Pariser: Filter Bubble Der FUTTERblog - streng verdaulich! Kennzeichen T - 28.04.2012
Donnerstag, 24. Mai 2012 | 00:42

Toms Schnellgericht

16.06.2011

Klar: Adam Young aka Owl City hat sich James Mercer und die Shins genau angehört. Sollst du dir jetzt Owl City anhören? Wenn du mit den Shins nichts oder die Gilmore Girls verbindest, gerne Hit-Radiosender mit lustigen Morgen-Moderatoren magst und der Meinung bist All things (are) bright and beautiful: dann könnte das was für dich sein. Wenn du bei The Shins an Natalie Portman in Garden State oder an Sub Pop denkst, und dir zumindest schon mal aufgefallen ist, dass vor Pop manchmal Indie steht (für was mittlerweile auch immer): Finger weg. Warte, ob es noch mal eine Shins-Platte geben wird oder kauf dir die letztes Jahr sträflich übersehene Cover-Platte If I had a hifi von Nada Surf!

 

No sleep til Brooklyn! Zum Schlafen kommen wir bei No Surrender auch nicht. In der Schnittmenge von Electro, Indierock und Hip Hop schlagen sie mit einem Groove und Soul im Blut auf, der doch stellenweise etwas an TV on the Radio erinnert. Et voila: Tunde Adebimbe hat da tatsächlich seine Finger im Spiel! Produziert hat das Album Medicine Babies der New Yorker die ehemalige Tricky-Sängerin Costanza Francavilla, die auch die Afro-Punks Apollo Heights oder DJ Monica Sharp anschleppte. Zeitgemäßer Stiler-Pop, der in die Beine geht. Nicht nur für Strumpfhosen-Fetischisten und Reptilienliebhaber. Empfehlenswert!

 

Das deutsche Houselabel Peppermint Records ist volljährig – Anlass zum Feiern. Zum 18. Geburtstag veröffentlicht das Label um Mousse T. eine prall gefüllte dreifach CD-Compilation mit dem Namen The Jam Files. CD 1 vereint alle Klassiker (z.B. Mousse T's Brother on the run, Get Up von Byron Stingly oder Batucada von Spiller), CD 2 featured brandaktuelle Remixes (wie Omars Feeling you im Hendrik Schwarz Remix), auf CD 3 werden (auch) neue Talente vorgestellt. Größter Erfolg des House-Hauses, das im Club von Beginn an auf eine Mischung aus Vocals, Live-Elementen und DJs setzte, ist übrigens Mousse T's Horny – eine Produktion, die fast im Mülleimer gelandet wäre.

 

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Götter verstehen keinen Spaß

Wenn Shakespeare sich in der griechischen Mythologie bedient und den blindes Seher Tiresias zum Helden eines seiner Stücke gemacht hätte, der Inhalt hätte durchaus so aussehen ...

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Verstaubt ohne Ende

Bullenklatschen ist ein irreführender Titel, aber er provoziert – das ließe sich genauso über den Film sagen. Provozierend das Personal: eine Anarcho-Fete. Jedenfalls ...

No sleep till Pixel

Auf einem gewissen Panel der diesjährigen re:publica lief RUDOLF INDERST dem Berliner Dennis Liebzeit ...

Gegen die Dominanz des Beliebten

Nach Amazon (1997) und Google (2004) geht nun mit Facebook das dritte Internet-Schwergewicht an die Börse. Häufig liegen die drei Unternehmen mit der Entwicklung neuer Techniken ...

»Scheißwald, Scheißnatur, ey!«

Leicht grenzwertig diesmal, möchte man meinen. Setzt das gewöhnliche Schema von Mord, Aufklärung, Festnahme etwa Schimmel an? Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) geht dem Hinweis auf ...