von Michael Ebmeyer Andrea Maria Schenkel: Finsterau David Small: Stiche. Erinnerungen "Bacon Talks": Frankfurts Schauspielintendant Oliver Reese schreibt ein Stück und inszeniert Eli Pariser: Filter Bubble Kennzeichen T - 28.04.2012
Donnerstag, 24. Mai 2012 | 00:52

Chris Difford: Cashmere if you can

11.07.2011

Schmankerl-Pop

Überzeugendes Album des Kopfes der 70's New Wave-Popper von Squeeze. Von TOM ASAM.

 

The Squeeze haben hierzulande wohl wenig Spuren hinterlassen. Im königlichen Inselreich jedoch hat der Name wohl durchaus einen Nachklang und Chris Difford wird als überdurchschnittlicher Songwriter gewürdigt. Und diesem Ruf wird er auch Anno 2011 noch locker gerecht. Das soll ihm mal einer nachmachen: Catch me if you can, ich bin vor euch. Ich trage feinste Stoffe und verwende nur die besten Zutaten. Cashmere if you can.

 

Hier ist ein Pop-Dandy am Werk, der in seiner Songwriterkunst und der cleveren Art des Textens augenblicklich an besondere Namen denken lässt. Go Betweens, Prefab Sprout und Pulp seien als Orientierungspunkte genannt, wobei Chris durchaus seine eigene kleine Welt zu erschaffen in der Lage ist. Wohlklang fern des Kitschverdachts und Zeitlosigkeit zeichnen dieses tolle Popalbum aus. Ob es um das Ende einer Liebe geht, wie im Duett mit Kathryn William in Goldfish betrachtet, oder um die Reflektion über das Un-/Glück des im Leben angetroffenen Zeitalters im Piano-unterlegten Sidney Street, hier lohnt sich ein genaueres Hinhören. Schnörkellos und transparent produziert hat Leo Abrahams, der auch für die Herren Eno, Byrne oder Barat schon tätig war.  »Add this outstanding LP to your collection.«

 

 

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