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Donnerstag, 24. Mai 2012 | 03:08

Sparrow And The Workshop: Spitting Daggers

05.09.2011

Irisch-Walisisch-Schottischer Verschnitt

Dass eine WG weit mehr werden kann, als eine reine Zweckgemeinschaft, und dass Iren, Waliser und Schotten nicht nur saufen, wenn sie unter einem Dach leben, zeigt die Geschichte von Sparrow And The Workshop. Von DAVID EISERT

 

So schnell kann es gehen. Du suchst nur ein paar neue Mitbewohner für deine WG und bekommen tust du gleich eine ganze Band. Anfang 2008 trafen sich Jill O’Sullivan und Nick Packer in Glasgow, bei einem Besichtigungstermin der von Gregor Donaldsman inserierten Zimmer. Schnell kamen die Drei ins Gespräch und entdeckte die gemeinschaftliche Vorliebe fürs Musizieren. Da lag es nah, gleich auch eine Band zu gründen. Dann hat auch keiner einen Grund zu meckern, wenn der andere in seinem Zimmer übt.

Neben den üblichen Einrichtungsgegenständen wurden haufenweise Instrumente und Effektgeräte in die Bude geschleppt. Die WG eigene Plattensammlung auf eine wilde Mischung aus Jefferson Airplane, Talking Heads, Black Sabbath, Dolly Parton, den Beach Boys, Mamas And Papas und Siouxsie Sioux aufgestockt. Genauso bunt und schäumend hören sich die eigenen Songs auf Spitting Daggers an. Die markante Stimme von Jill O’Sullivan ist die große Konstante, der Rest ist von Lied zu Lied variabel. Zwischen Folk und Noise ist alles drinnen. Wie nach einem großen WG Fest, wo du auch nicht genau weißt, was dich am Morgen in der Küche erwartet. Aber die Nacht hat Spaß gemacht. Cheers!

 

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