So ganz ohne Beach- und Danceparty-Feeling reichts dann aber wieder mit zu viel Bassdrum auf einmal. Wir kommen wieder runter mit Static. Was hier Freedom of Noise heißt, ist nicht wirklich krachig. Hinter Static verbirgt sich Berlin Resident Hanno Leichtmann, auch bekannt als Teil von Groupshow und Denseland. Bei seinem Soloprojekt nahm er sich die Freiheit, verschiedene Musiker als Verstärkung einzuspannen. Dabei werden Loop-basierte Sounds mit Instrumenten wie Trompete, Cello, Flöten und Saxophon angereichert. Klingt nach wilder Mischung, kommt aber eher ruhig daher. Teilweise komplettiert durch Gesang liegen die Klangwerke ebenso zwischen Arrangement und Improvisation wie zwischen Song und Track. Interessante Electronica mit dem richtigen Anteil Popfeeling. Nur in der Produktion scheinen mir hier nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Wirkt etwas flach. Am besten auf einem guten Kopfhörer genießen.