Unwiderstehlich
Dass der Schlagabtausch in Dialogform des sympathischen Duos zu einem wirklichen Erlebnis wird, verdankt das Buch in erster Linie seinem Illustrator Tony Fucile. Sein eigentliches Genre ist der Animationsfilm, für den er viele Charaktere entworfen hat. Seine Handschrift prägte Filme wie „Findet Nemo“ und die Gelegenheit einen Fisch aufs Papier zu zaubern, bietet sich ihm auch dieses Mal. Was er wirklich schafft, ist Bewegung und Dynamik ohne gleichen.
Da flitzen die beiden Mädels auf Rollschuhen über die Seiten, da hört man Gollie ächzen bei den letzten Metern, ehe sie den Gipfel eines schneebedeckten Berges erklommen hat und riecht die frisch gebackenen Pfannkuchen. Fuciles wahre Meisterschaft aber entfaltet sich in den Gesichtern der beiden Mädchen. Mit wenigen Strichen wird der Blick Gollies herablassend-mitleidig, gehört unser ganzes Mitgefühl der enttäuschten Bink, entlarvt ein falsches Lächeln die wahren Gedanken. Und natürlich findet auch er das ultimative Schlussbild für die ménage à trois, hinreißend subtil und voller Witz, wie das ganze Buch.

