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Donnerstag, 24. Mai 2012 | 12:42

Digitaler Appetithappen: Choplifter HD

31.01.2012

Get to the choppa!

Rette sich, wer kann! Und wenn keiner mehr kann, dann hofft man eben auf Hilfe von oben. Erhört hat die Armen, Geknechteten und Schwachen ein Hubschrauber-Pilot mit eisernem Willen und feuriger Leidenschaft: Ihr! RUDOLF INDERST stellt Choplifter HD vor.

 

Choplifter wanderte regelmäßig in den Modulschacht meines Sega Master System. Kaum ärgert man sich 30 Jahre, dass man nie weiter als Level 3 kam, kommt das HD-Remake. Der Vorteil des Spieles damals lag übrigens klar auf der Hand: Liebe Eltern, eindimensionales Abschießen der Gegner war gestern, hier handelt es sich um absolut humanitäre Rettungsaktionen unschuldiger Zivilisten. Wenn allerdings unterwegs Jets oder Raketenstellungen durch eigenes Feuer in Rauch aufgingen, war es uns SpielerInnen auch ganz recht. 

 

Fliegen für das Gute - und den Highscore

In Choplifter HD, übernehmen Spieler die Rolle eines Rettungspiloten, der sich der »Elite«, einem internationalen Helikopter-Rettungsteam, anschließt. Piloten werden dazu ausgebildet, eine Vielzahl von Helikoptern, mit offensiven Fähigkeiten wie Raketen und Mini-Kanonen zu steuern und bekommen einen sehr lautstarken Co-Piloten an die Seite gestellt. In 30 Rettungsmissionen – von der Befreiung unschuldig Eingesperrter bis hin zur Rettung Überlebender von Pandemien – müssen stahlharte Nerven bewiesen werden, denn mitunter zieht der Schwierigkeitsgrad gehörig an. Dabei bewegt sich die Grafik auf augenschmeichelndem Mittelmaß; entscheidend dürfte allerdings klassische Highscore-Jagd sein, die durch Wüsten, Stadtterrains und Dschungel führt. Insgesamt hätten hier auch 800 statt 1.200 Microsoft-Punkte als Einpreisung gereicht. 

 

Ach so: Wen das Thema des Spieles sicherheitspolitisch wirklich bewegt, kann sich hier und hier weiterbilden. 

 

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