Frankie Chavez: Family Tree TATORT (SR) - Skalpell (28.05.2012) Andrea Maria Schenkel: Finsterau David Small: Stiche. Erinnerungen "Bacon Talks": Frankfurts Schauspielintendant Oliver Reese schreibt ein Stück und inszeniert Eli Pariser: Filter Bubble
Donnerstag, 24. Mai 2012 | 12:47

Soul Calibur V

14.02.2012

Never been better

Wie viel Platz ist auf einer Bühne voller Stars? Tekken steht da vorne rechts, gleich daneben Street Fighter … und wer ist das da? Ah, dieser Virtua Fighter! Selbst die zweite Reihe ist wieder einmal voll besetzt und macht Stimmung: BlazBlue: Calamity Trigger oder Marvel vs. Capcom! Doch da meldet sich das dämonischste aller Breitschwerter der Szene zurück – RUDOLF INDERST sieht sich Soul Calibur V an.

 

Soul Calibur V, der neueste Teil in der Waffen-basierten Kampfspiel-Serie, führt die Geschichte um die Suche nach den legendären Seelenschwertern fort. 17 Jahre nach den Geschehnissen in Soul Calibur IV spielt die Handlung nun im Europa des 17. Jahrhunderts. Spielerinnen müssen allerdings nicht befürchten, im Kontext des Dreißigjährigen Krieges ihre Beat 'em up-Schlachten ausfechten zu müssen. Der Zeitraum bleibt lediglich malerisch-farbenfrohe Kulisse für die insgesamt 27 altbekannten (»Hello Ivy!«) und neuen Figuren.

 

Was die Spielmodi betrifft, scheint es, als wolle Namco Bandai sich endgültig Richtung online bewegen. Solokampagnisten, die sich erneut einen eigenen Charakter basteln dürfen, vergnügen sich in Abwesenheit des Story- und »Legendary Souls«-Modus recht kurz im Quick-Battle (im Vergleich zum Quest-Modus eines Virtua Fighter 5 etwas mau) oder im Training, ehe es in die große weite Welt der Datenströme geht, wo vermutlich ein Großteil der Spielzeit zugebracht werden wird. Leider feiert der »Edge Master«-Modus kein Comeback.

 

Natürlich fehlt mir hinten und vorne die Expertise, um einschätzen zu können, welch eigentliches Kampfpotential in dem Titel steckt (Stichwort Einführung des »Abwehrstoßes«). Glaubt man allerdings den gutgelaunten Redakteuren der Fachjournalismus, machen die Entwickler von Project Soul/CyberConnect2 sehr ordentlich. So vertraue ich in etwa guten Gewissens dem Zitat der GamesTM-Redakteure, wenn sie zu dem Fazit kommen: »Soul Calibur has never been better.«

 

 

 

 

| kommentar schreiben

Name:
Kommentar:

Unser Lieblingssufi live!!

06.06. Aachen, Musikbunker
07.06. Hannover, Musiktheater Bad
19.06. Hamburg, Uebel & Gefährlich
20.06. Berlin, Gretchen
21.06. Leipzig, UT Connewitz
22.06. ...

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Feier der Tonalität

Bei den großen Musikfestivals, in Salzburg, Luzern oder Verbier, kommt Jazz, wenn überhaupt, allenfalls als Kuriosität am Rande vor, am ehesten noch in der Gestalt des »Third ...

Elektronische Findlinge

Aus dem Harz oder vom Bosporus – viele Wege führen in eine der zeitgenössischen Kreativ-Metropolen für Top-Produzenten elektronischer Musik ...

Augenblicke des »alten Europa«

Tony Judts literarischer Gang durch sein Chalet der Erinnerungen.

 

Von WOLFRAM SCHÜTTE

Gegen die Dominanz des Beliebten

Nach Amazon (1997) und Google (2004) geht nun mit Facebook das dritte Internet-Schwergewicht an die Börse. Häufig liegen die drei Unternehmen mit der Entwicklung neuer Techniken ...

Galgenmännchen auf Finnisch

Freiheitsdrang und Träume können riskant sein. Wie riskant, muss der 12jährige Taifun erfahren, der zu seinem eigenen Besten in eine besondere Schule geschickt wird, dem Haus der ...

Kind sein, der moderne Vollzeitjob

Nur das Beste für das Kind, wer wünscht sich das nicht? Vorhalten soll das Beste auch, vorzugsweise ein Leben lang. Dafür müssen Grundlagen gelegt, das Kind rundum ...

Das Leben ist nicht Wünschdirwas

Eine dieser Autorinnen mit den Doppelnamen: Katrin Marie Merten hat nach Gedichten jetzt auch Prosa veröffentlicht: Rückwärtslaufen. Von PEGGY NEIDEL

Das Leben ist nicht Wünschdirwas

Eine dieser Autorinnen mit den Doppelnamen: Katrin Marie Merten hat nach Gedichten jetzt auch Prosa veröffentlicht: Rückwärtslaufen. Von PEGGY NEIDEL

Garten Eden vor der Haustüre

Sie heißen Tigerella, Gelber Squash oder Rote von Paris. Sie gehören alten Sorten an, die oftmals in Vergessenheit geraten sind – doch ihre Farben-, Formen- und Geschmacksvielfalt ...