Giuliano Nero ist ein Detektiv, wie er im Buche (in jedem Buche?) steht: desillusioniert, abgehalftert, offener Hemdkragen, Kippe im Mundwinkel. Und er ist ein Meister seines Fachs. Er sieht stets genau hin, hört aufmerksam zu – und er versteht es, sich in den jeweiligen Täter hineinzuversetzen.
Im ersten Fall, Das fünfte Opfer, wird Nero im lombardischen Brescia darauf angesetzt, eine Mordserie aufzuklären, die von einem Täter begangen wurde, den man den "Totengräber" getauft hat. Ein psychopathischer Killer, der seine Opfer auf dem Friedhof tötet und die Wunden, die er ihnen dabei zugefügt hat, sorgfältig vernäht. Man begleitet Nero bei seiner Ermittlungsarbeit und dabei, wie er den Killer schließlich dingfest macht.
Doch der "Totengräber" kann bei einem Gefangenentransport entkommen, weswegen es Nero, den die Aufklärung des Falls traumatisiert zurückgelassen hat, in Archangelsk, dem zweiten Band der Reihe, in die Kälte Russlands verschlägt. Im letzten Band, Copy-Killer, ermittelt Nero, der inzwischen für eine Organisation arbeitet und dem eine Kollegin an die Seite gestellt wurde, in einer Mordserie, bei der die Vorgehensweise bereits verübter Morde kopiert wird.