Die Rosenkohl-Oma
Als eines Tages ein neuer Nachbar einen Stock tiefer in Lous Haus zieht, versuchen Lou und ihre beste Freundin Mina ihn mit Lous Mama zu verkuppeln. Allerdings zieht dann Lous Freund Tristan ohne ein Wort zu verlieren in eine andere Stadt um. Und dass sie und ihre Mutter in den Sommerferien zu ihrer Oma fahren müssen, bringt die Stimmung auch nicht gerade auf den Höhepunkt.
Ihre Oma kocht nämlich immer für alle Rosenkohl und ist einfach nur nervig. Doch dann lernt Lou einen Jungen kennen und freundet sich mit ihm an. Und obwohl ihre Oma einen ehemaligen Klassenkameraden von Lous Mutter, der einfach nur schrecklich ist, zum Abendessen einlädt, überleben sie die Ferien bei ihrer Rosenkohl-Oma in Mortebouse.
Aber als sie zurückkommen, wird gegenüber von ihrem Haus ein Busfriedhof gebaut. Außerdem beginnt ein neues Schuljahr und Lou ist nicht mehr in der selben Klasse wie Mina. Zu allem Überfluss zerstreiten sie sich auch noch. Ihrer Mutter geht es allerdings anders: Sie ist jetzt mit Richard, dem neuen Nachbarn zusammen. Außerdem hat sie endlich ihr Buch fertig geschrieben! Lou lernt in ihrer neuen Klasse Marie-Émilie kennen und freundet sich mit ihr an. Auch Mina lernt ein Mädchen namens Krine kennen. Erst verstehen sie sich alle nicht so gut miteinander, doch dann werden sie richtig gute Freunde.
Der witzig gezeichnete Comic von Julien Neel spielt in Frankreich. Es gibt mittlerweile vier Lou-Comics, die alle sehr schön geschrieben sind. Die Comics sind gut zu verstehen, da die Handlung ziemlich alltäglich ist und man viele Situationen aus dem echten Leben kennt. Lou ist eine normale, sehr nette Schülerin, der man auch mal im Alltag begegnen könnte, mit einer nicht ganz so normalen Mutter. Die Comics sind sehr lesenswert und unbedingt weiter zu empfehlen.