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Donnerstag, 24. Mai 2012 | 22:18

Villa Concordia

08.06.2010

Am 6. Mai 1998 wurde die Villa Concordia eröffnet und bietet seither jährlich bis zu zwölf Künstlerinnen und Künstlern der Bildenden Kunst, Literatur und Musik aus Deutschland und je einem anderen Land die Möglichkeit, im Rahmen eines Aufenthalts- und Lebenshaltungsstipendiums ohne Verpflichtungen an eigenen Projekten zu arbeiten und diese auf Wunsch dem Publikum in Veranstaltungen vorzustellen.

 

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden vom Kuratorium des Künstlerhauses ausgewählt. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Die aus Privatisierungserlösen finanzierten Stipendien dienen nicht der Nachwuchsförderung, sondern verschaffen bereits etablierten Künstlerinnen und Künstlern Zeit und Raum, um Projekte zu konzipieren, zu realisieren oder fertig zu stellen.

 

Bei organisatorischer und finanzieller Realisierbarkeit finden im Künstlerhaus Ausstellungen, Lesungen und Konzerte mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten statt. Neue Kunst soll ins Gespräch kommen, soll gelesen, gesehen und gehört, soll erfahren werden. Nicht nur der Künstler, sondern auch der Leser, Betrachter und Hörer verleihen der Kunst ihre Existenz, ihre Lebendigkeit.

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Von WOLFRAM SCHÜTTE