Stefan Lüddemann: Blockbuster - Besichtigung eines Ausstellungsformats Digitaler Rückblick: Januar 2012 TATORT (ORF) - Kein Entkommen (05.02.2012) Zwei Jahre Digitale Spiele bei TITEL-Kulturmagazin Zum Tod der Literatur-Nobelpreisträgerin Wislawa Szymborska Eine Deutschemichelnachtzipfelzubettgehtirade
Donnerstag, 09. Februar 2012 | 12:32

 

(c) Das Magazin (c) Das Magazin

Maxim Biller ist 50 geworden

25.08.2010

Das stoffspendende Glück

In Prag geboren emigrierte Biller mit seinen Eltern und seiner Schwester 1970 nach Westdeutschland. Er studierte Literatur und ging an die Deutsche Journalistenschule. Als Journalist hat Biller sich vor allem durch seine Kolumne 100 Zeilen Hass in der Zeitschrift "Tempo" einen Namen gemacht. Sein erster Erzählband stammt von 1990 und hieß hieß Wenn ich einmal reich und tot bin (Kiepenheur & Witsch). 2003 erregte Biller Aufsehen mit seinem Roman Esra, dessen Vertrieb wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten untersagt wurde.

 

"Meine Familie stammt aus Rusßland und aus der Tschechoslowakei, (...) und ich hatte das stoffspendende Glück, daß wir nach dem Prager Frühling nach Deutschland emigrierten. Wieviel mehr biographisches Material kann ein Autor verlangen in einer Zeit, in der seine Kollegen mit sechzehn ein bißchen Haschisch rauchen, mit achtzehn Abitur machen, für ein Jahr nach Paris gehen, dann in Heidelberg oder München Germanistik studieren und schließlich einen »Prosatext« schreiben, der nur aus Zitaten von Lacan und Baudrillard besteht und dessen schwer auszumachender Held mit sechzehn ein bißchen Haschisch raucht, mit achtzehn Abitur macht und dann für ein Jahr nach Paris geht."

 

Für die FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG schreibt er regelmäßig die Kolumne Moralische Geschichten.

Maxim Biller lebt in Berlin.

 

TITEL sagt: Yom Huledet Same'ach!

Unter einem D/A/CH

Schreng Schreng und Krikel Krakel. Zwischen Berlin, St.Gallen und Wien rührt sich was. Musiker mit Esprit, Humor und Durst begleiten uns von der ersten Liebe bis ...

Pomp und Knall und Tätärätä

Das Silvesterkonzert der Münchner Philharmoniker und des Philharmonischen Chors Münchens unter der Leitung von Andrew Manze. Gesehen von BJÖRN VEDDER

Bonsoir Tristesse

Jean Cayrol gehört zu den großen Unbekannten der französischen Nachkriegsliteratur. Sein Roman Im Bereich einer Nacht (L'espace d'une nuit) erschien ...

Kafka und Komik?

Beim Namen Franz Kafka denken die meisten an Beklemmendes wie Der Prozess oder Das Schloss, an Unheimliches wie Ein Bericht für eine Akademie oder In der ...

Wenige von der Sorte

Die Doppel-CD von Trikont gibt mit der Auswahl an Gedichten, Romanauszügen, Kurzgeschichten, Briefen und einem bilderreichen informativen Booklet einen guten Einblick – für ...

Ein Jahr lang Frühling

Der arabische Raum war in den vergangenen Monaten in den deutschen Medien so präsent wie selten zuvor. Fast unvermeidlich, dass sich die Veränderungen dort nach angemessener Frist auch in ...

Harder.
Faster.
Louder!

Frank Schäfer, mit universitären Würden ausgestatteter Geisteswissenschaftler, Autor, Kritiker, Hobbymusiker und eingefleischter Metal-Fan hat eine Interviewsammlung zum Thema Heavy ...

Schweizerinnen auf dem Vormarsch?!?

Wer fällt Ihnen ein, wenn Sie an starke Schweizer Frauen denken? Wenigstens irgendeine Frau? Frau? Fühlen Sie sich nicht zu schlecht, wenn Ihnen zu dem Land, in dem die Frauen erst 1971 ...