Die Ursachen dafür sind vor allem ökonomischer Natur. Seit Jahren gab es Streit zwischen dem fortschrittlichen und schon stark industrialisierten Norden und dem agrarisch geprägten Süden der USA, der sich vor allem in der Auseinandersetzung um Sklaverei zeigte. Der Norden wollte sie abschaffen, der Süden nicht: Die Plantagen brauchten ihre billigen Arbeitskräfte.
Die US-Regierung in Washington unter Abraham Lincoln erkannte die Sezession der Südstaaten nicht an und schickte Truppen.
Der Bürgerkrieg dauerte bis 1865 und endete mit dem Sieg des Nordens und der (juristischen) Abschaffung der Sklaverei. Für die USA begann eine lange Phase des Friedens auf dem eigenen Territorium. Bis zum 11. September 2001 sollte es in den USA keinen Akt kriegerischer Gewalt mehr geben.
Die systematische Benachteiligung der schwarzen Bevölkerung, die als Nachfahren der Sklaven in Amerika leben, dauerte noch über 100 Jahre an. Bis weit in die 1970er Jahre lassen sich massive Strukturen der Diskriminierung nachweisen. Erst mit dem derzeitigen Nachfolger Lincolns im Präsidentenamt, mit Barack Obama, steht den USA erstmals ein Afroamerikaner vor.