von Michael Ebmeyer Andrea Maria Schenkel: Finsterau "Bacon Talks": Frankfurts Schauspielintendant Oliver Reese schreibt ein Stück und inszeniert Eli Pariser: Filter Bubble Der FUTTERblog - streng verdaulich! Kennzeichen T - 28.04.2012
Donnerstag, 24. Mai 2012 | 23:29

TU FAWNING auf großer Deutschlandtour

25.02.2011

In Trance getrommelt

Das Mitte Januar erschienene Debütalbum von TU FAWNING Hearts On Hold klingt wie keine andere derzeit aktuelle Platte. Es sprüht hier nur so vor Kreativität und Einfallsreichtum! Die Musik dieses Quartetts aus Portland will in keine Schublade passen. Auch die neue Single Sad Story ist da keine Ausnahme. Düster und dramatisch umgesetzt wird dieser Song in diesem Video.

 

Ab nächster Woche sind TU FAWNING auf großer Deutschlandtour:

28.02.2011 München, Feierwerk
01.03.2011 Heidelberg, Karlstorbahnhof
02.03.2011 Nürnberg, MUZ
03.03.2011 Schorndorf, Manufaktur
04.03.2011 Hamburg, Hafenklang
05.03.2011 Berlin, Comet Club
08.03.2011 Duisburg, Steinbruch
11.03.2011 Offenbach, Hafen 2
12.03.2011 Leipzig, UT Connewitz


 

Pressestimmen zum Album ,,Hearts On Hold"

Die kindlich-morbide Klangwelt eines Tim-Burton-Grusicals trifft auf das bollerige Seemannsgeschunkel eines Tom Waits, abschließend wird beides verschnitten mit Reminiszenzen an amerikanische Varieté-, Chanson- und Zirkusmusik der 1920er und 1930er Jahre.

 

Spex

Die Musik von Tu Fawning kann man als wunderbar dekadenten Luxus betrachten - der niemals banal wird, eher ein bisschen morbid. Selten hat man in letzter Zeit so abwechslungsreiche und opulente Songs gehört.

 

Rolling Stone

Corrina Repp und Joe Haege kreuzen krude Songs mit einer nicht ganz üblichen Instrumentierung und schaffen damit Musik, die ... anders ist als alles andere ... und mit Hörgewohnheiten bricht.

 

OPAK

Hearts On Hold jagt seinen Hörer an Gothic-Folk, Gitarren-Noise, Kammermusik, Psychedelica, Ethno-Sounds und Jazz vorbei, schubst ihn vom Dschungel ins Vaudeville-Theater. Gespenstisch, schwelgerisch, exzentrisch - und zu Großem bestimmt.

 

Uncle Sallys

Seltsam schöne Zeitlupen-Songs, die irgendwo zwischen Portishead und Velvet Underground angesiedelt sind, würden auch gut in die Filme der Coen-Brueder passen.

 

Glamour

Es trommelt und klöppelt ganz wunderbar auf den zehn Songs dieses bemerkenswerten Debüts. Manchmal klingen die Drums, als kämen sie von einem afrikanischen Eingeborenenstamm. Die herkömmlichen Gitarren- und Pianoklänge stehen neben den Trommeln und irrlichternden Trompeten.


Hamburger Abendblatt

Schauerlich gut, wie eine Zwitter aus Angstpop und Folkindierockrave für geistesgestörte, morbide Seelen. Wunderlich schön.

 

Tonspion

Elektronische Findlinge

Aus dem Harz oder vom Bosporus – viele Wege führen in eine der zeitgenössischen Kreativ-Metropolen für Top-Produzenten elektronischer Musik ...

Feier der Tonalität

Bei den großen Musikfestivals, in Salzburg, Luzern oder Verbier, kommt Jazz, wenn überhaupt, allenfalls als Kuriosität am Rande vor, am ehesten noch in der Gestalt des »Third ...

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...

Das Leben ist nicht Wünschdirwas

Eine dieser Autorinnen mit den Doppelnamen: Katrin Marie Merten hat nach Gedichten jetzt auch Prosa veröffentlicht: Rückwärtslaufen. Von PEGGY NEIDEL

Qualtinger als Thoreau

Die Indizien weisen zunehmend darauf hin, dass der frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Mappus, in seiner Amtszeit gegen die Verfassung verstoßen hat, als er bei ...

Gegen die Dominanz des Beliebten

Nach Amazon (1997) und Google (2004) geht nun mit Facebook das dritte Internet-Schwergewicht an die Börse. Häufig liegen die drei Unternehmen mit der Entwicklung neuer Techniken ...

Garten Eden vor der Haustüre

Sie heißen Tigerella, Gelber Squash oder Rote von Paris. Sie gehören alten Sorten an, die oftmals in Vergessenheit geraten sind – doch ihre Farben-, Formen- und Geschmacksvielfalt ...

Augenblicke des »alten Europa«

Tony Judts literarischer Gang durch sein Chalet der Erinnerungen.

 

Von WOLFRAM SCHÜTTE