Freitag, 25. Mai 2012 | 00:18

Sarabeth Tucek: Get Well Soon - ab 16.09. erhältlich

15.09.2011

Stärker, selbstbewusster und klarer

Mit Get Well Soon ist Sarabath Tucek ein umwerfendes, bedrückendes Album gelungen, das die Geschichte um den Tod von Sarabeths Vater erzählt, ohne Konzept-Album zu sein. Wie beschreibt es Sarabeth so treffend, »an impressionistic rendering of a time ruled by grief«. 

 

Nach dem Versuch als Schauspielerin in Hollywood zu arbeiten kam Sarabeth Tucek spät zur Musik, ermuntert durch Freunde aus der dortigen Musikszene. Nach ihrem vielgelobten selbstbetiteltes Debütalbum zog sie nach einigen privaten Katastrophen zurück nach  New York, und die Stadt hat ihren Einfluss hinterlassen. Musikalisch insgesamt rauer, weniger warm, singt Sarabeth Tucek stärker, selbstbewusster und klarer als je zuvor - ähnlich einer Karen Dalton oder einer weniger expressiven Cat Power.

 

»Some very bad things happened during the first record and after«, erinnert sie sich. »It was as if all that had ever troubled me, hurt me, came back just as I was embarking on what should’ve been the happiest time of my life. It all came back and said, ›Not so fast...‹. I don’t think my mind could handle all the good coming its way. It was unfamiliar terrain and I didn’t know how to traverse It. Predictably, my drinking got out of control and that led to a couple car accidents, jail and legal troubles.I wanted to leave LA anyway, but now I felt I sort of had to. I hoped that by coming back home to New York I would be able to forge some kind of redemptive break from the past. To forgive myself.«

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