Da jubelt der Ludologe! Der Münchner Ethnologe Alexander Knorr liefert mit Cyberanthropology eine vergnüglich-inspirierende Lektüre über die Welt als Ansammlung von Systemen ab. Denn Systeme bilden die Grundlagen der Kybernetik, die es Knorr so sehr angetan hat. Mit Cyberanthropology streift der Autor dabei genau so die Welten der Online-Rollenspiele wie auch des Cyberpunk und nimmt sich sogar noch die Zeit, Focaults Diskursbegriff in gewisser Weise zu entmystifizieren. Mit knappen 200 Seiten gelingt Knorr ein seltenes Kunststück: dozieren, ohne belehrend zu wirken.
Bei den großen Musikfestivals, in Salzburg, Luzern oder Verbier, kommt Jazz, wenn überhaupt, allenfalls als Kuriosität am Rande vor, am ehesten noch in der Gestalt des »Third ...
Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen ...
Die Indizien weisen zunehmend darauf hin, dass der frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Mappus, in seiner Amtszeit gegen die Verfassung verstoßen hat, als er bei ...
Jetzt mal ehrlich, das Buch Fifa-Mafia von Thomas Kistner ist keine einfache Kost. Zu ungebremst und schnörkellos werden einem hier schallernde Fakten um die Ohren gehauen. ...
Andreas C. Studer wollte mit Meine Schweizer Kühe seiner Heimat, Herkunft und den Lieferanten seiner Kochzutaten ein Denkmal setzen. Ein Anhang mit Rezepten aus Milchprodukten soll ...
Das europäische Mittelalter war nicht gut zu Frauen – zumindest wenn wir heutige Kriterien anlegen. In jedem Fall aber war es eine schlechte Zeit für die wenigen Frauen in ...