»Die Liebe ist gewiss die unzweckmäßigste Sache der Welt.«
»Neigungen korrigiert man mit Worten«, sagt der zukünftige Schwiegervater der Prinzessin von Montpensier. Doch weder die manierierte Sprache der Renaissance noch die theatrale Bildsprache, in die Bertrand Tavernier den Literaturklassiker Madame de Lafayettes übersetzt, können die Glut der jungen Heldin (Melanie Thierry) der geschnürten Kinohistorie ersticken. In der zerbrechlich anmutenden Marie brennt eine Leidenschaft, die weder die arrangierte Heirat mit dem Prinzen von Montpensier (Gregoire Lepince-Ringuet), noch der Verrat ihres heimlichen Geliebten Henri de Guise (Gaspard Ulliel) unterdrücken können. Von LIDA BACH.




