Aber schön wäre es, dann würde er vielleicht schreiben. Doch von dort, wohin die Menschen gehen, die verschwinden, kommen keine Briefe. Das Telegramm, das eintrifft, macht ihre Mutter traurig, so wie ihre Spiele nicht immer lustig sind. In den Dünen um das verfallene Küstenhaus, das der Handlungsort von Paula Markovitchs El premio – The Prize ist, vergraben Mutter und Tochter Bücher. Wie die Piraten, von denen Cecis Schulfreundin Lucia (Laura Agorreca) erzählt.
Wenn der Preis für den besten Schulaufsatz an Ceci ginge, würden Laura und die anderen Kinder klatschen. Und Ceci dürfte die neuen Schuhe der Tochter ihrer Lehrerin (Viviana Surantini) tragen, wenn sie auf der Zeremonie vor den Soldaten marschiert. Von der Arme und den Soldaten soll auch der Aufsatz handeln. Den Schulkindern haben sie heiße Schokolade gebracht, als sie zu dem Aufsatzwettbewerb zu Ehren der Regierung aufgerufen haben. Aber Ceci schreibt, was sie zu Hause über das Militär gehört hat: »Die Armee ist böse. Die Soldaten sind verrückt, sie haben meine Cousine getötet.« Ihr Aufsatz weckt die Aufmerksamkeit ihrer Mitmenschen und Ceci lernt, was »der Preis« für die Wahrheit ist ...