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Freitag, 25. Mai 2012 | 05:38

Soul Calibur V

14.02.2012

Never been better

Wie viel Platz ist auf einer Bühne voller Stars? Tekken steht da vorne rechts, gleich daneben Street Fighter … und wer ist das da? Ah, dieser Virtua Fighter! Selbst die zweite Reihe ist wieder einmal voll besetzt und macht Stimmung: BlazBlue: Calamity Trigger oder Marvel vs. Capcom! Doch da meldet sich das dämonischste aller Breitschwerter der Szene zurück – RUDOLF INDERST sieht sich Soul Calibur V an.

 

Soul Calibur V, der neueste Teil in der Waffen-basierten Kampfspiel-Serie, führt die Geschichte um die Suche nach den legendären Seelenschwertern fort. 17 Jahre nach den Geschehnissen in Soul Calibur IV spielt die Handlung nun im Europa des 17. Jahrhunderts. Spielerinnen müssen allerdings nicht befürchten, im Kontext des Dreißigjährigen Krieges ihre Beat 'em up-Schlachten ausfechten zu müssen. Der Zeitraum bleibt lediglich malerisch-farbenfrohe Kulisse für die insgesamt 27 altbekannten (»Hello Ivy!«) und neuen Figuren.

 

Was die Spielmodi betrifft, scheint es, als wolle Namco Bandai sich endgültig Richtung online bewegen. Solokampagnisten, die sich erneut einen eigenen Charakter basteln dürfen, vergnügen sich in Abwesenheit des Story- und »Legendary Souls«-Modus recht kurz im Quick-Battle (im Vergleich zum Quest-Modus eines Virtua Fighter 5 etwas mau) oder im Training, ehe es in die große weite Welt der Datenströme geht, wo vermutlich ein Großteil der Spielzeit zugebracht werden wird. Leider feiert der »Edge Master«-Modus kein Comeback.

 

Natürlich fehlt mir hinten und vorne die Expertise, um einschätzen zu können, welch eigentliches Kampfpotential in dem Titel steckt (Stichwort Einführung des »Abwehrstoßes«). Glaubt man allerdings den gutgelaunten Redakteuren der Fachjournalismus, machen die Entwickler von Project Soul/CyberConnect2 sehr ordentlich. So vertraue ich in etwa guten Gewissens dem Zitat der GamesTM-Redakteure, wenn sie zu dem Fazit kommen: »Soul Calibur has never been better.«

 

 

 

 

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