Der Spieler schlüpft ihr in die Rolle von Alan Wake, der als Thriller-Bestsellerautor seinen Lebensunterhalt mit den Ängsten anderer verdient. Alan ist in der nur scheinbar friedlichen Stadt Bright Falls im Staat Washington gefangen, in die er kam, um mit seiner Verlobten auszuspannen. Nach der Entführung seiner besseren Hälfte durch seltsam-bösartige Mächte, muss er Stück für Stück ein Geheimnis lüften, um zu verhindern, dass er für immer in einer alptraumhaften Welt gefangen bleibt.
Am Tage geht es eigentlich ganz ruhig zu: Während man den Geheimnissen von Bright Falls nachgeht, kann man die semi-offene Umgebung erkunden und einigermaßen frei darin bewegen. Bei der Suche nach Hinweisen, die in der ganzen Stadt verteilt sind, muss man auf jedes noch so kleine Detail achten. Bei Einbruch der Nacht gehen die Angriffe der Kreaturen los, und je länger Alan in Bright Falls bleibt, desto länger werden die Nächte. Seine Feinde scheinen ihre Kraft aus der Dunkelheit zu schöpfen, und so wird schon bald das Licht sein bester Verbündeter. Entsprechend gilt: Kombiniert man Nutzung des Lichts mit konventionelleren Waffen, kann man die Mächte zurückschlagen, die sich in der Dunkelheit verbergen. Und wenn ersteinmal so ein wild gewordener Baumfäller besessen auf den Spieler in finsterer Nacht zustürzt, dann schluckt man schon mal schwer. Nördlicher Pazifik noch einmal, wo bin ich da nur hineingeraten!
Zum Schluss möchte ich noch kurz auf einen Teil der Marketingkampagne eingehen, der bisher -erstaunlicherweise - noch recht unbekannt geblieben ist. Es handelt sich um eine kleine Serie namens Bright Falls, die in sechs Web-Episoden ausgestrahlt wurde, und die ein Prequel zu den Ereignissen im Spiel darstellt. Aufwändig abgedreht und spannend inszeniert sind diese Folgen Pflichtprogramm nicht für Freunde des Spiels.
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