Knowing MII, knowing you... aha!
Seit dem ersten Auspacken und dem heutigen Tag ist etwa ein Monat vergangen. Das Gerät begleitet mich nach wie vor jeden Tag brav zur Arbeit. Hauptsächlich nutze ich den Nintendo 3DS, um hübsche Photos (bilde ich mir zumindest ein) in 3D zu inszenieren, bei Street Fighter ein paar Runden zu trainieren oder – und das ist bisher für mich mit Abstand das Beste an dem Gerät – die Street Pass-Funktion zu nutzen. Nintendo sagt dazu: »Interagieren Sie mit anderen Spielern auch im Vorbeigehen auf der Straße oder wenn Sie neben ihnen in der Schlange stehen. Ihr Nintendo 3DS-System sucht und tauscht Daten mit anderen Nintendo 3DS-Systemen, sodass Sie neue Inhalte oder Herausforderungen von anderen Spielern erhalten können.« Und ich muss zugeben, mich hat es voll gepackt! Stets freue ich mich wie ein Kind, wenn das kleine grüne Licht an der oberen rechten Ecke anspringt, welches signalisiert: Hier irgendwo lauern mobile Spielerinnen! Leider habe ich erst etwa 30 Handheldbesitzerinnen gefunden, aber der leidenschaftlichen Suche tut das keinen Abbruch.
Ach, und für alle, die sich fragen, ob der 3D-Effekt wirklich etwas taugt, sei hiermit die Antwort positiv beschieden.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwierig abzuschätzen, in welche Richtung sich das Gerät entwickeln wird. Trägt der 3D-Effekt? Verkommt er zum Gimmick oder kann er neuen Spielideen und -mechaniken den Weg ebnen? Wie sieht es aus mit Videoclips in der dritten Dimension? Wird die Idee des Mii-Tauschens weiter ausgebaut? Viele Fragen, jedoch wollen wir vorläufig ausspannen... und noch ein wenig spielen.